Ein neuer Schulhof für die FNR

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Stadtentwickler Bernhard Lammers (hintere Reihe links), Bürgermeister Johannes Beisenherz, FNR-Leiter Alfred Horn und Schüler der Fridtjof-Nansen-Realschule beim Start der Bauarbeiten zur Schulhofumgestaltung. Im Hintergrund sind die Arbeiten in vollem Gange.

Der Start hätte nicht besser laufen können: Als die Bagger an der Lange Straße anrollten, strahlte die Sonne. Mit der Umgestaltung des Schulhofes der Fridtjof-Nansen-Realschule (FNR) wird ein weiterer Baustein des Projektes „Soziale Stadt Habinghorst“ umgesetzt. „Wir sind dankbar, dass es losgeht und freuen uns“, sagte FNR-Leiter Alfred Horn.

„Ein gutes Ereignis“, nannte Bürgermeister Johannes Beisenherz den offiziellen Start der Baumaßnahme am größten Schulstandort im Kreis. „Wir hoffen, dass es sehr zügig umgesetzt wird.“ Die Baumaßnahme wird voraussichtlich vier Monate dauern. „Sie soll bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein“, so Beisenherz.

Auffälligstes Element der Schulhofumgestaltung ist eine „kleine Sitzarena“ (eine Art „kleiner Leo“), die bei schönem Wetter als „grünes Klassenzimmer“ genutzt wird und als Begegnungsstätte dienen kann.

Eine weitere wesentliche Maßnahme ist die komplette Umzäunung des Schulhofes. Er soll nur noch über die Lange Straße begehbar sein. Damit will man auch der ein oder anderen Party vorbeugen, die in der Vergangenheit außerhalb der Schulzeiten auf dem Gelände stattgefunden hat – Müllreste und Vandalismus inklusive.

Weitere Bausteine: Zwischen den beiden Schulhöfen soll ein neuer Verbindungsweg entstehen. Im Bereich der Mensa wird eine große Terrasse gebaut, Richtung Osten wird das Gelände großflächig entsiegelt und durch Bepflanzungen sowie Findlinge „aufgelockert“. Zudem sollen die Fahrradständer neu aufgebaut werden.
Die Kosten fürs Projekt belaufen sich auf 185.000 Euro. Der städtische Eigenanteil liegt bei zehn Prozent.

Die Erich-Kästner-Grundschule wird dagegen leer ausgehen. Die Planungen hatten es anders vorgesehen, aber aufgrund der finanziellen Lage der Stadt sei dies leider nicht mehr umzusetzen, erklärte Martin Oldengott, Leiter des Bereiches Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.
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