Eine Weihnachts (Markt) Geschichte… aus den eigenen Reihen.

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Hubert Kübber, der derzeitige Leiter und Mitbegründer der Kinder- und Jugendinitiative holt tief Luft als ich frage, was denn genau die KiJu ist und welchen Zweck sie verfolgt. Er wirkt ernst und ich merke, dass ihm das Thema sehr wichtig ist. „Vor 5 Jahren haben wir die Kinder- und Jugendinitiative im Bezirksverband Castrop-Rauxel und Waltrop gegründet, um vernünftige Jugendarbeit in den einzelnen Gartenanlagen anregen und unterstützen zu können. Als ich vorschlug, so etwas ins Leben zu rufen, wusste der Bezirksvorsitzende Stephan Bevc nicht so recht etwas damit anzufangen denn er wusste ja auch nicht was da so genau auf ihn zukommt und welche Möglichkeiten es gibt. Trotzdem haben wir die ganze Sache, damals zu acht, erst mal ins Rollen gebracht. Unser Ziel war es, die Jugendarbeit in den Gärten populärer zu machen, dafür zu sorgen das in den Anlagen, in denen es viele Kinder gibt, Kinder- und Jugendgruppen eröffnet werden.“ Er macht eine kleine Pause als würde er noch kurz Revue passieren lassen wie es damals genau war und erzählt dann weiter: „Ich habe als erstes mal die Juleika gemacht, mich fortgebildet, um auch zu wissen was ich da mache. Mit Kindern und Jugendlichen arbeiten ist nichts das man auf die leichte Schulter nehmen sollte, es ist anspruchsvoll und man muss genaue Konzepte vor Augen haben, damit die Kinder und vor allem die Jugendlichen auch das annehmen was man ihnen anbietet.“
Auf die Frage, was genau er denn vermitteln wolle sagt er, dass es darum gehe, den Kindern den Spaß am Garten zu zeigen. „Garten ist mehr als nur Arbeit, Stress und 5 schnell getrunkene Biere beim Grillen. Garten kann spannend sein. Hier sieht man Natur ganz nah und ungeschminkt, lernt, das Gemüse nicht aus dem Froster, sondern aus der Erde kommt und wie lecker Obst frisch vom Baum schmeckt. Und das Schöne ist, Kinder sind noch so neugierig.“ Auch erklärt er, dass es hier nicht nur um die Kinder von Kleingärtnern geht sondern auch um die aus der Nachbarschaft der Gärten, oder um die, die einfach von ihrem PC mal weg wollen zurück zum richtigen Leben das man anfassen kann. Vor drei Jahren ist Hubert Kübber, der mittlerweile natürlich auch vom Vorsitzenden Stephan Bevc unterstützt wird, zum Leiter der KiJu gewählt worden und macht diese Arbeit gern für den Bezirksverband, denn dieser erhofft sich natürlich Nachwuchs für die leider immer wieder leer stehenden Parzellen.
Ein ganz anderes Thema, aber auch mitten in der Öffentlichkeit und nicht versteckt hinter irgendwelchen Hecken ist die Arbeit der Fachberater im Berzirksverband der Kleingärtner. Bezirksfachberater Alois Bredl aus dem KGV Unterspredey steht auch auf diesem Weihnachtsmarkt mit seinen Kollegen den interessierten Bürgern mit Tipps und Ratschlägen rund um das Thema Pflanzen zur Verfügung. Die Arbeit der Fachberater besteht über das Jahr vor allem darin, die Kleingärtner in Pflanzenkunde zu schulen und bei der korrekten Pflege der Gehölze zu unterstützen. So werden immer wieder Lehrgänge zum Thema Baumschnitt, Rasenschnitt oder Kräuterkunde angeboten. Einige dieser Vorträge sind auch öffentlich und nicht nur Vereinsmitgliedern zugänglich. Wer also einen guten Rat für die Überwinterung seiner Pflanzen braucht wird hier am Wochenende genau so eine Antwort bekommen wie der, der wissen möchte, ab wann er mit den neuen Bepflanzungen im Frühjahr loslegen kann. Wer dann völlig zufrieden ist kann sich von den Fachberatern einen schönen Weihnachtsbaum für zuhause aussuchen lassen und diesen direkt käuflich erwerben.
Außerdem gibt es von den Helfern aus den Gärten viele leckere Speisen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und wer noch eine Kleinigkeit zum Verschenken sucht, der kann sich prima mit einem großen Weihnachts- Teddy im Zelt des KGV „Auf dem Lohfeld“ fotografieren lassen. Spielt dann noch das Wetter mit, sollte der Besuch auf dem noch jungen Weihnachtsmarkt ein kurzweiliges Vergnügen sein. Viel Spaß.
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