Ersatz für Seniorenheim am Castroper Holz: Neubau ist Reaktion auf das Pflegegesetz

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Ein neues Seniorenheim plant der Castrop-Rauxeler Unternehmer Konstantinos Boulbos an der Straße In der Kemnade. Es soll die Seniorenresidenz Castroper Holz an der Holzstraße ersetzen. Damit reagiert Boulbos auf das Pflegegesetz NRW, das ab 2018 eine Mindestquote von 80 Prozent Einzelzimmern in Seniorenheimen vorschreibt.

Das Haus an der Holzstraße verfügt über 90 Plätze. Die Bewohner leben in Einzel- und Doppelzimmern, wobei die Doppelzimmer überwiegen. „Wenn wir die Doppel- in Einzelzimmer umwandeln, verlieren wir die Hälfte an Plätzen“, erklärt Boulbos, warum er sich gegen diese Lösung entschieden hat, die zum Teil andere Einrichtungen in Castrop-Rauxel wählen, um die Maßgabe umzusetzen.

Auch ein Umbau des Gebäudes sei bautechnisch nicht möglich, so Boulbos. Daher soll an der Straße In der Kemnade gegenüber dem St. Rochus-Hospital ein Ersatzneubau entstehen. Nächstes Jahr möchte die Geros GmbH mit dem Bau beginnen, um die Gesetzesvorgaben pünktlich erfüllen zu können. „Mitte 2018 wollen wir mit den Bewohnern umziehen“, erläutert Boulbos die Pläne.

Acht Millionen investieren

80 Einzelzimmer wird das neue Seniorenheim umfassen, also zehn Plätze weniger als die Einrichtung an der Holzstraße. Etwa acht Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Neubau.
Das Gebäude des bisherigen Seniorenheims stammt aus den 1950er Jahren. Ursprünglich war darin das Kinderheim der Heilsarmee untergebracht. 1996 eröffnete die Geros GmbH nach Umbaumaßnahmen die Seniorenresidenz Castroper Holz. Was nach dem Umzug mit dem Gebäude geschehen solle, sei noch nicht entschieden, so Boulbos. Eine mögliche Nutzung seien Wohnungen.
Die sollen auch auf dem Gelände an der Straße In der Kemnade zusätzlich zu dem neuen Seniorenheim entstehen.
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