Fassaden im Fokus

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Bernhard Lammers

Eine „nachhaltige Verbesserung des Wohnumfelds mit Schwerpunkt Lange Straße“ ist Ziel des Fassadenprogramms, das im Rahmen der Sozialen Stadt Habinghorst in Angriff genommen wird. Hierzu stehen Fördermittel von 150.000 Euro zur Verfügung. Details erläuterte Bernhard Lammers vom Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, während der Sitzung des Stadtteilbeirates.

Im Fokus steht vor allem „die Wiederherstellung stadtteilprägender und städtebaulich herausragender (gründerzeitlicher) Fassaden.“

Was wird gefördert?
• Renovierungen und Restaurierungen der straßenseitigen Fassadenflächen
• Erforderliche Vorarbeiten
• Rückbau von Fassadenverkleidungen und Wiederherstellung ursprünglicher Putz- und Fensteröffnungen
• Reparatur und Erneuerung von Stuck- oder Fassadenornamenten
• Einrüstung der Fassade
• Nebenkosten für eine fachlich zwingend erforderliche Beratung und/oder Betreuung (z.B. Planung, Bauleitung).

Förderbedingungen
• Zweckbindungsfrist: zehn Jahre, auch für Rechtsnachfolger
• Gestaltung muss den allgemeinen ästhetischen Ansprüchen genügen
• Festgelegte Farbkonzepte und gestalterische Maßnahmen sind einzuhalten
• Umsetzung der Maßnahme nur mit umweltunschädlichen Materialien.
Kosten
• Stadt übernimmt 50 Prozent der Gesamtkosten einer Fassadensanierung, max. jedoch 30 Euro/m² je gestalteter Fläche; die anderen 50 Prozent trägt der Antragsteller
• Maximale Zuschusshöhe: 25.000 Euro/Immobilie
• Bagatellgrenze bei 1.000 Euro.

Förderausschluss
• Selbst erbrachte Arbeitsleistungen
• Wärmedämmung, Ausnahme Endputz beziehungsweise Endanstrich
• Andere Fördertöpfe (Denkmalschutz)
• Substanz des Gebäudes ist erheblich beeinträchtigt
• Gestaltung widerspricht anderen Vorschriften
• Dachdeckerarbeiten
• Maßnahmen, die nicht durch Fachunternehmen durchgeführt werden
• Verwaltungs- und Finanzierungskosten.

Hauseigentümer der Lange Straße seien schriftlich über das Fassadenprogramm informiert worden.

Bisher hätten sich zwölf Interessenten im Stadtteilbüro Habinghorst gemeldet. „Es ist wichtig, dass die Anträge jetzt gestellt werden. Spätestens jedoch Anfang nächsten Jahres“, so Bernhard Lammers.
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