Flut in Magdeburg: Jetzt kehrten THW-Helfer heim

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THW-Helfer bei ihrem Einsatz in Magdeburg. Foto: THW

Sie verteidigten die Deiche gegen das Wasser oder halfen mit, das Umspannwerk zu sichern: 15 Helfer des Technisches Hilfswerkes (THW) Castrop-Rauxel waren in Magdeburg, um die Stadt vor dem Elbhochwasser zu schützen. Jetzt kehrten sie von ihrem Einsatz zurück.

Es waren kräftezehrende Einsätze, die Helfer teilweise rund um die Uhr auf den Beinen. Am 7. Juni waren zunächst zwölf Helfer des Zugtrupps und der 2. Bergungsgruppe zusammen mit rund 100 weiteren Einsatzkräften des THW aus dem Geschäftsführerbereich Gelsenkirchen zu ihrem Einsatz Richtung Magdeburg aufgebrochen. Zwei Tage später folgten drei weitere Kräfte zur Verstärkung der Gruppe, sodass insgesamt 15 Personen, darunter vier Frauen, im Einsatz waren.

Der Zugtrupp war zunächst damit beauftragt, einen Bereitstellungsraum für die gesamten THW-Kräfte im Raum Magdeburg aufzubauen. Anschließend bildete diese Gruppe einen sogenannten „Meldekopf“, der die Aktivitäten der einzelnen Gruppen nachhielt. Zugführer Jan Steinbock war währenddessen als Fachberater des Technischen Hilfswerkes an die örtliche Technische Einsatzleitung (TEL) abgeordnet.

Die 2. Bergungsgruppe wurde zunächst zur Deichverteidigung am Magdeburger Hafen eingesetzt. Später wurde die Gruppe in das Magdeburger Kieswerk „abkommandiert“. Hier war die automatische Sandsackfüllanlage ausgefallen, die wieder instandgesetzt und unter Nutzung eines Notstromaggregats des THW erfolgreich weiterbetrieben werden konnte.

Außerdem waren die Kräfte bei der Sicherung des Magdeburger Umspannwerkes im Einsatz, dessen Betrieb von existenzieller Bedeutung für die gesamte Stromversorgung der Stadt ist. Auch wurde in einem Evakuierungssammellager die Stromversorgung sichergestellt.

„Beeindruckt waren unsere Helfer von der Anteilnahme der Magdeburger Bevölkerung“, sagt THW-Ortsbeauftragter Olaf Linsner. „So gut es eben ging, versorgten die Magdeburger die Helfer mit Essen, Trinken und Hygieneartikeln und brachten so ihre Dankbarkeit für diese tatkräftige Unterstützung zum Ausdruck.“

Nachdem sich die Situation in Magdeburg entspannt habe, konnten die Castrop-Rauxeler Helfer etwas früher als geplant die Rückreise antreten.

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