Freie Fahrt für Becklemer

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Heinrich Pöpel (von rechts), Heinz-Peter Böddeker, Sabina Polus und Franz Rüping überreichten die Unterschriften an Bürgermeister Johannes Beisenherz.

„Wir können Becklem nur noch über die Dortmunder Straße erreichen“, sagt Franz Rüping. „Freie Fahrt für Becklemer Bürger“, fordern er und andere Becklemer. Und deshalb soll die Beckumer Straße wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben werden. „Sie war seit jeher eine Durchgangsstraße für uns Becklemer.“

390 Unterschriften („bis auf zwei Personen hat jeder unterschrieben“) überreichten Franz Rüping, Heinz-Peter Böddeker, Heinrich Pöpel und Sabina Polus jetzt an Bürgermeister Johannes Beisenherz. „Ich werde mir mit der Fachverwaltung vor Ort ein Bild machen“, versprach der Bürgermeister.
„Wir wollen ganz normal nach Horneburg oder Suderwich fahren können“, sagt Heinrich Pöpel. „Das gibt es doch nicht, dass man einen Ortsteil abschneidet.“
Da die Beckumer Straße nur noch für Anwohner frei ist, sind Autofahrer gezwungen, Umwege zu nehmen.

Statt der Beckumer Straße („mit guter Asphaltdecke“)
wurde der Bredenbrauck als Durchfahrtsstraße freigegeben. „Keine gute Alternative“, meinen die Becklemer. „Die Straße ist in einem schlechten Zustand und zum Teil als Spielstraße ausgewiesen“, nennt Sabina Polus zwei Beispiele. Zudem müssten Lkw-Fahrer regelmäßig umkehren, weil sie mit ihren Fahrzeugen nicht unter der Eisenbahnbrücke (3,10 Meter Höhe) durchkämen.

Es habe Gründe gegeben, die Beckumer Straße zu sperren, erinnert Beisenherz. Die Straße sei als Abkürzung genutzt worden und das daraus resultierende „erhebliche Verkehrsaufkommen“ habe die Anwohner gestört.
Ob eine Lösung gefunden wird, die für alle Beteiligten akzeptabel ist, bleibt abzuwarten.

Mehr zum Ortstermin lesen Sie hier:
http://www.lokalkompass.de/castrop-rauxel/leute/be...
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