Grausiger Fund: Tote Welpen auf Schulgelände entsorgt

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Kaum glauben konnte Nicole Reschkowski, was ihre Tochter Jolina Marie ihr erzählte, als sie sie am Montag (30. September) von der Cottenburgschule auf Schwerin abholte. Die Neunjährige hatte zusammen mit einigen Freunden einen toten Hundewelpen in einem Abfall­eimer auf dem Schulgelände entdeckt.

„Ich habe dann selbst nachgesehen, und da lag tatsächlich ein toter Welpe. Er dürfte ein paar Stunden alt gewesen sein“, erzählt die Mutter.
Gleich doppelt schockierend findet Nicole Reschkowski den Fund. „Das kann doch nicht sein, dass jemand einfach tote Hunde wegschmeißt“, ist sie fassungslos. „Und dann auch noch auf einem Gelände, wo Kinder sie finden. Das geht gar nicht.“
Insgesamt soll es sich um drei Welpen gehandelt haben. „Zwei hat wohl der Hausmeister der Schule begraben“, hat Nicole Reschkowski gehört. Den dritten Hund will sie nun selbst begraben.
Noch am Montag hatte die Mutter bei der Polizei und beim Tierheim angerufen, um von dem Fund zu berichten. „Doch beide Male bekam ich die Auskunft, dass man nichts machen könne.“
Dies bestätigt Roswitha Heise vom Tierheim. „Wir haben in solch einem Fall, genau wie eine private Person, keine Handhabe und können uns den Fund nur angucken“, erläutert sie. Stattdessen empfiehlt sie, das Ordnungsamt zu informieren.
Von diesem Vorfall an der Cottenburgschule habe sie jedoch nichts gehört. „Aus den letzten Jahren sind mir ebenfalls keine Funde dieser Art bekannt“, berichtet Heise.
„Bei uns ist kein Einsatz wegen dieses Fundes dokumentiert, und es liegt auch keine Anzeige vor“, sagt Michael Franz, Pressesprecher im Polizeipräsidium Recklinghausen. Er empfiehlt Bürgern, die ein totes, entsorgtes Haustier finden, sich ans Kreisveterinäramt zu wenden.v.d.
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