Hallenbad: Party zum 50-Jährigen

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Laden zur Hallenbad-Geburtstagsparty ein: Wilfried Heyden (v.l., Bereichsleiter Sport und Bäder), Dezernent Michael Eckhardt, Bürgermeister Johannes Beisenherz und Bäderchef Heinz-Robert Schäfer.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Badekappen Pflicht waren und man im Hallenbad Seife erstehen oder Badeanzüge, -hosen, Handtücher und Co. ausleihen konnte. Am 11. Mai 1963 öffnete das Hallenbad an der Bahnhofstraße seine Pforten. Grund genug, exakt 50 Jahre später, am Samstag (11. Mai) von 7 bis 16 Uhr, eine Geburtstagsparty zu feiern. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Apropos Eintritt: „Wir sind letzendlich sogar günstiger geworden“, meint Bürgermeister Johannes Beisenherz. Damals lagen die Eintritts-preise für Erwachsene bei 60 Pfennig (pro Stunde), Kinder und Jugendliche zahlten 30 Pfennig. Heute kommen Erwachsene für 3,50 Euro (ohne zeitliche Begrenzung) ins Hallenbad, junge Besucher zahlen 1,50 Euro. Am Partytag sind Eintrittspreise egal. Gelsenwasser und RWE sei Dank – sie unterstützen die Veranstaltung finanziell.

Frühschwimmer können das Bad am Jubiläumstag wie gewohnt ab 7 Uhr nutzen.
Offiziell eröffnet wird die „Badparty“ um 11 Uhr durch den Bürgermeister. Aufs „Anschwimmen“ wird er aber verzichten („Schwimmen ist nicht meine Sportart“). Gegen 11.15 Uhr ist dann Staffelschwimmen angesagt. Dabei gehen nicht nur die Schwimmvereine Poseidon, Hellas, Magellan und die DLRG an den Start, sondern auch eine „Spaßstaffel“ aus Politik und Verwaltung.
Außerdem werden zwölf Badegäste der ersten Stunde geehrt.
Bahn frei für Spiel und Spaß im und ums Becken heißt es dann von 12 bis 16 Uhr. Und wer immer schon mal wissen wollte, wie es unter dem Becken aussieht, der kann die Hallenbadtechnik bei einer Führung näher unter die Lupe nehmen.

Das Hallenbad sei ein wichtiges soziales Angebot, das man trotz finanzieller Zwänge auch weiter vorhalten wolle. „Wir haben viel Geld investiert, um das Bad in einen Top-Zustand zu bringen“, so Beisenherz. „Aber es ist gut angelegtes Geld.“ Zudem habe das Bad seinen Charakter bewahrt. „Wir haben als einer der wenigen das Bad nicht verbastelt“, sagt Wilfried Heyden, Bereichsleiter Sport und Bäder.

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