Happy Birthday, Hallenbad!

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Staffelschwimmen zum Jubiläum. Nicht nur beim Foto gaben die Staffeln "Politik" und "Verwaltung" alles. Sie landeten ganz vorne.

„Immer, wenn wir wegen der Sanierungsarbeiten auf andere Bäder ausweichen mussten, hatte ich Angst, dass wir nicht mehr wiederkommen können“, sagt Rita Kottysch. Die 79-Jährige ist ein Hallenbad-Gast der ersten Stunde. Klar, dass sie sich die Party zum 50-jährigen Bestehen des Bades am Samstag (11. Mai) nicht entgehen ließ.

„Dieses Bad sagt uns einfach am besten zu. Es ist groß, modernisiert und sauber“, erklärt Rita Kottysch, warum sie „ihrem“ Hallenbad immer die Treue gehalten hat. Und dank des Sports sei sie „noch gut dabei.“ Neben Rita Kottysch wurden elf weitere Badegäste der ersten Stunde geehrt, bevor es dann mit Staffelschwimmen, Spiel und Spaß weiter ging.

Anfang der 60er Jahre sei die Idee entstanden, am geografischen Mittelpunkt der Stadt den eigentlichen Mittelpunkt zu gestalten, blickt Bürgermeister Johannes Beisenherz zurück. Die städtische Verwaltung sowie Kultur- und Sportstätten sollten zu einem zentralen Anziehungspunkt zusammengefasst werden. Die Idee, eine „gesamte Wohnbebauung durchzuziehen“, musste wegen des Zechensterbens und dem Wegbrechen der Industrie begraben werden.

Der Hallenbad-Grundstein wurde 1960 gelegt. Nach knapp drei Jahren Bauzeit (Kosten: 5 Millionen D-Mark) übergab man das Bad dann am 11. Mai 1963 der Öffentlichkeit.

Im Jahr 2000 flossen, zwecks Sanierung, weitere 7 Millionen Euro ins Bad. „Gott sei Dank wurde die Idee, aus dem Hallenbad ein Spaßbad mit Außengelände zu machen, nicht umgesetzt“, sagt Beisenherz.

2010 sei eine weitere Sanierung nötig gewesen, die ebenfalls eine Stange Geld gekostet habe. „Aber es ist gut angelegtes Geld. Wir brauchen dieses Hallenbad genauso wie das Freibad.“ Somit halte Castrop-Rauxel bis heute ein „bedeutendes Sport- und Bäderangebot für Jung und Alt bereit.“
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