Henrichenburger fordern: "Hände weg vom Bolzplatz"!

Anzeige
Unter anderem machen sich Marc Friedrich (r.) und Walther Winkelmann für den Erhalt des Bolzplatzes stark. Archivfoto: Thiele

Eltern und Anwohner in Henrichenburg machen wegen der geplanten Wohnbebauung unter Bezugnahme des Bolzplatzes am Alten Garten mobil. Unter dem Motto "Hände weg vom Bolzplatz" haben sie jetzt eine Unterschriftenaktion gestartet. Listen liegen unter anderem in den Kindergärten und Geschäften (zum Beispiel Edeka), bei der Post und in beiden Apotheken aus.

"Wir hoffen, dass viele Henrichenburger unterschreiben werden", sagt Walther Winkelmann, einer der Initiatoren der Aktion. "Wir wollen keine Verlegung des Bolzplatzes. Er ist integrativer Bestandteil des Schulgeländes, auch wenn der Rat der Gemeinde Henrichenburg es versäumt hat, dies planungsrechtlich festzulegen." Außerschulische Veranstaltungen − unter anderem das Osterfeuer − wie sie heute noch auf dem für den Bolzplatz vorgesehenen Ersatzgelände durchgeführt würden, seien dann nicht mehr möglich. Generell spreche man sich gegen ein neues Wohngebiet in unmittelbarer Nähe der Schule aus. "Es ist zu befürchten, dass sich neue Anwohner durch Aktivitäten der Schule und durch Kinderlärm gestört fühlen und hiergegen vorgehen."
Zudem werden unter anderem Punkte wie stärkerer Autoverkehr auf der Hagenstraße und der Borghagener Straße angeführt.

Investor suchen, der auf Bolzplatz-Bebauung verzichtet
Man fordere die Stadt auf, einen Investor zu suchen, der auf die Bebauung des Bolzplatzes verzichte, wie es auch der Entwurf der Grünen vorsehe. "Wenn trotzdem eine Verlegung der Bolzwiese beschlossen wird, fordern wir gleichwertigen Ersatz: Gleiche Größe, alle Spielgeräte des jetzigen Bolzplatzes in gleicher Qualität und vor allem eine leistungsfähige Drainageanlage, die die Wiese trocken hält."
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.