KiK verlässt Lange Straße - und wieder steht ein Ladenlokal leer...

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Ein weiterer Leerstand an der Lange Straße: Der Mietvertrag der dort ansässigen KiK-Filiale lief aus und wurde nicht verlängert. KiK hat inzwischen seine Zelte abgebrochen. „Unsere Erwartungen an den Standort haben sich nicht erfüllt“, begründet KiK-Pressesprecherin Olga Bakanow den Weggang.
Zwei Jahre lang war KiK an der Lange Straße 73 ansässig.

„Bevor KiK einzog, hatten wir das Gebäude noch umfassend renoviert“, sagt Monika Schmettkordt, Geschäftsführerin der Immes GmbH aus Herne (ihr gehört die Immobilie an der Lange Straße 73).

Dass KiK den Standort verlassen hat, überrascht sie nicht. Woolworth sei ein zu starker Konkurrent gewesen. „Sie haben artverwandte Produkte und waren allein schon wegen der längeren Öffnungszeiten präsenter.“
Und wer folgt auf KiK? „Wir suchen händeringend“, sagt Monika Schmettkordt. Leider habe sich bisher noch nichts Konkretes ergeben. „Wir sind nach allen Seiten offen“, erklärt sie
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Leerstände seien keine Habinghorster Besonderheit, sondern ein allgemeiner Trend in Nebenzentren, sagt Martin Oldengott, Leiter des Bereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Handel und Wirtschaftsförderung hätten wenig Optionen, „wie man dem begegnen kann.“
Eine Möglichkeit sei das Leerstandsmanagement. „Im Zuge der Sozialen Stadt Habinghorst soll es in Kürze kommen“, so Oldengott. Man erhoffe sich, so einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung zu leisten. „Außerdem erhoffen wir uns von den Umbaumaßnahmen einen richtigen Schub“, meint Oldengott. Gleichzeitig nimmt er auch die Eigentümer in die Pflicht. „Jeder Einzelne muss mithelfen“, sagt er. Ihm schwebe beispielsweise ein Stufenmodell vor. „Es wird ein günstiger Einstiegspreis gemacht. Dann schaut man, ob sich der Geschäftsnutzer am Standort behaupten kann. Und dann kann die Miete erhöht werden“, sagt er.
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