Made in Ickern

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Detlef Kipar ist einer von drei Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins „Mein Ickern“.

„In Ickern passiert nichts“, hatte Detlef Kipar, ehemaliger Vorsitzender des inzwischen aufgelösten Werberings Ickern, im Herbst 2013 im Gespräch mit dem Stadtanzeiger erklärt. Mittlerweile passiert im Stadtteil eine ganze Menge.

Am 20. Oktober wurde der gemeinnützige Verein „Mein Ickern“ aus der Taufe gehoben. Detlef Kipar ist neben Rajko Kravanja und Marc Frese Vorsitzender des Vereins, der mittlerweile rund 90 Mitglieder hat – Tendenz steigend. „Was hier geschaffen wurde, ist der einzig richtige Weg. So muss es auch in anderen Nebenzentren laufen“, ist Kipar überzeugt. Das erste Ziel sei es, zu erreichen, „dass es hier lebenswert bleibt.“

Dass sich das Ganze „so grandios“ entwickeln würde, habe er nicht geglaubt, bekennt Kipar. Mittlerweile mache sich eine Aufbruchstimmung im Ortsteil bemerkbar und neue Impulse würden gesetzt. „Eine Weihnachtsbaumaktion gab es auch in der Vergangenheit. Aber die Idee, Leute einzuladen, eine Patenschaft für einen Weihnachtsbaum zu übernehmen, ist neu. Sie kam aus Reihen der Bürger“, nennt er ein Beispiel.

Auch im nächsten Jahr soll es eine Weihnachtsaktion geben. Desweiteren gibt es Überlegungen, ein „Fest des Sports“ zu initiieren, wobei der Ickerner Volkslauf um eine Aktion auf dem Ickerner Marktplatz erweitert werden könnte. Zudem soll es im September eine Neuauflage von „Ickern feiert“ geben.
„Wenn man will, kann man etwas bewegen“, meint Detlef Kipar.
Jetzt gelte es, „noch mehr Leute mitzunehmen, die aktiv mitmachen.“

Hintergrund:
- Der Werbering Ickern wurde im November aufgelöst.
- Das verbleibende Kapital ging einmal als Spende (650 Euro) an den Ickerner Nikolausumzug und zum anderen an den Verein „Mein Ickern“.
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