"Malle ist nur einmal im Jahr": Sechs Stunden Schlager pur / Nächstes Jahr mit Heino...

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Michael Wendler ging auf Tuchfühlung mit den Fans. Foto: Thiele

Discofox, Sirtaki und sechs Stunden Party pur: „Das Herz des deutschen Schlagers schlägt heute in Castrop-Rauxel“, befand Moderator Uwe Hübner. Er hatte recht. Rund 2.500 Besucher feierten am Samstag (21. März) auf der komplett ausverkauften Solidarfondsparty so richtig ab.

Nicht nur Castrop-Rauxeler, sondern auch viele „Auswärtige“ waren zum „Hitmarathon“ gekommen. Zum Beispiel Gabriele (48) aus Siegen. „Alles top hier“, stellte sie fest. Ihre Weste verriet, wegen wem sie (vor allem) da war: Michael Wendler. „Er ist fannah und macht super Musik“, meinte Gabriele. Das sah auch Ulla (55) aus Bochum so. Sie war zum ersten Mal auf der Solidarfondsparty und ziemlich begeistert. „Wenn Michael Wendler auf der Bühne steht, gehen die Leute mit und finden es klasse. Egal, was sie sonst so über ihn sagen.“
Mit vielen neuen Songs im Gepäck brachte Michael Wendler so manchen Schlagerfan zum Discofoxtanzen.

Zugabe-Rufe für Christian Anders („Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“), alle Hände nach oben bei Jörg Bauschs „Dieser Flug“ und Rätselraten wegen Hubert Kah. „War der nicht im Dschungelcamp?“, fragte eine Zuschauerin ihre Begleiter. Nicht ganz. Er war bei "Promi Big Brother", aber am Samstagabend zählte ohnehin nur der „Sternenhimmel“.
Costa Cordalis und Lucas brachten die Halle zum Sirtaki-Tanzen, Norman Langen sang unter anderem „Pures Gold“, Michael Holm „Tränen lügen nicht“, Nino de Angelo „Jenseits von Eden“ und The Rebel Tell Band begeisterte mit „Atemlos durch die Nacht“.

Sascha (29) aus Castrop-Rauxel schaute zum ersten Mal auf der Solidarfondsparty vorbei. „Die Initiatoren haben es gut hingekriegt“, lobte er. „Ich kann mir vorstellen wiederzukommen. Gleiches galt auch für Ann-Christin (18.). Während sie den Auftritt von Michael Wendler gut fand, freute sich Sascha auf Willi Herren. Und der brachte Mallorca-Flair in die Halle, wollte von der Menge wissen, wie die Gauchos gehen, und stellte fest, dass Malle nur einmal im Jahr ist.

„Olaf Henning hat den Solidarfonds mit aufgebaut, ist sozusagen einer der Gründungsväter und hat sich immer in den Dienst der guten Sache gestellt“, sagte Uwe Hübner. Ein anderes „Solidarfondsurgestein“ war in diesem Jahr nicht dabei: Jürgen Drews. Aber er schickte eine Grußbotschaft in die Halle.
Olaf Henning holte nach Mitternacht das Lasso raus. Die Menge machte begeistert mit – ebenso, als DJ Ötzi gegen 1 Uhr „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ oder „Anton aus Tirol“ anstimmte.

Viele Schlagerstars hatten sich beim Partymarathon wieder in den Dienst der guten Sache gestellt und traten ohne Gage auf. „Spaß haben und Gutes tun“, brachte es Solidarfondsinitiator Dr. Michael Kohlmann auf den Punkt. Und da nach der Solidarfondsparty bekanntlich vor der Solidarfondsparty ist, verriet er, dass Heino im nächsten Jahr genauso mit von der Partie sein wird wie Anna-Maria Zimmermann. Die nächste „Soliparty“ steigt übrigens am 12. März 2016!

Eine Fotostrecke zur Party finden Sie hier:
http://www.lokalkompass.de/castrop-rauxel/leute/so...
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