„Man hilft sich gegenseitig“: Castrop-Rauxelerin gründet Tauschring

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Möchte einen Tauschring ins Leben rufen: Barbara Surmatz. Foto: Wengorz
„Jeder hat doch irgendetwas, was er ganz besonders gut kann“, weiß Barbara Surmatz. Seit einem Jahr ist die Seniorin Mitglied des Tauschrings in Wanne-Eickel. Nun hatte sie die Idee, einen solchen Tauschring auch in Castrop-Rauxel ins Leben zu rufen. Am Dienstag (12. März), 18 bis 20 Uhr, findet ein erstes Treffen im Pfarrsaal der St. Lambertus-Gemeinde, Lambertusplatz 17, statt.

„Der eine putzt gerne Fenster, der andere führt Hunde aus oder repariert Elektrogeräte.“ Bei einem Tauschring könne sich jeder mit seinen Talenten oder Lieblingsbeschäftigungen einbringen und bekomme im Gegenzug Hilfe bei den Dingen, die er nicht allein bewältigen könne. „Das alles ist natürlich kostenlos. Man hilft sich gegenseitig“, berichtet die 72-Jährige. Das Prinzip sei, dass jeder, der eine Hilfe oder Dienstleistung in Anspruch nehme, selbst etwas anderes zurückgebe.
„Das Schöne daran ist, dass man durch den Tauschring Hilfe bekommt und sich ergänzen kann“, erklärt Surmatz. Sie selbst habe beispielsweise ihr Wohnzimmer von einem Bekannten streichen lassen. „Dafür backe ich gerne Kuchen“, erklärt sie.
Wer sich über den Tauschring informieren möchte, kann am 12. März ganz unverbindlich vorbeikommen. Die Treffen der Gruppe werden dann jeweils einmal im Monat stattfinden. Nähere Informationen gibt es unter Tel. 02305/63321.
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