Marktplatz, Verkehrslösung und Co.: Cityring-Chef attackiert Verwaltung und Politik

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Uwe Wortmann

„Wir sind desillusioniert“, sagt Uwe Wortmann. Seit rund einem Jahr ist er Vorsitzender des Cityrings. Und er zieht eine ernüchternde Bilanz.
Vor der Jahreshauptversammlung des Cityrings am 5. November, 19.30 Uhr, im Café Residenz übt der Cityring-Chef Kritik an Politik und Verwaltung.

Im Einladungsschreiben zur Jahreshauptversammlung nimmt Wortmann eine „Bestandsaufnahme“ vor. Darin heißt es unter anderem:

• Die Neugestaltung des Marktes wurde verschoben. Eine Belebung der Altstadt durch ein attraktives Gastronomieangebot am Rande des Markts wurde abgelehnt, vorhandene Investoren und Betreiber entmutigt (...).

• Eine damals noch diskutierte und greifbare Verkehrslösung für eine bessere Erreichbarkeit des Ärztehauses am Münsterplatz und damit auch der westlichen Altstadt ist von der Ratsmehrheit endgültig verworfen worden.

• Unser eigenes Projekt – die neue Lichtgestaltung der Münsterstraße, des Lambertusplatzes und der Eingangstore am Münsterplatz und Am Biesenkamp – hat sich durch einen schleppenden Entscheidungs- und Bearbeitungsprozess in Rat und Verwaltung um ein Jahr verzögert (...). Wir hoffen nun, (...) wenigstens noch rechtzeitig zur diesjährigen Weihnachtszeit die Lichter anschalten zu können.

„Mehltau liegt über unserer Stadt“, formuliert es Wortmann. Als Gründe nennt er den Nothaushalt und den „Abbau von Stellen bis zum Anschlag“.
Auch in den eigenen Reihen werde es immer schwieriger, aktive Mitstreiter zu gewinnen. „Pessimismus macht sich breit. Weit und breit ist keine Aufbruchstimmung mehr“, so Wortmann.
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