Mehr als 14 Millionen Euro fließen ins EvK

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Direkt vor dem Hauptgebäude des Evangelischen Krankenhauses entsteht ein Trakt mit vier OP-Sälen.

Fast fertig ist das neue Parkhaus des Evangelischen Krankenhauses (EvK). Bereits am 12. August soll es eröffnet werden. Doch das ist bei Weitem nicht die einzige Baumaßnahme, die zurzeit an der Grutholzallee umgesetzt wird. Im Mittelpunkt steht der Bau eines neuen OP-Trakts.

Das neue Gebäude entsteht zentral vor dem Hauptgebäude des EvK. Vier OP-Säle, die einen schnelleren und besseren Durchsatz von Patienten ermöglichen sollen, werden bis zum Frühjahr 2018 gebaut. Außerdem wird der neue Trakt Arztbüros und die Patientenverwaltung umfassen. "Gut zehn Millionen Euro investieren wir in den Bau", sagte Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter.
Bereits bisher gibt es vier Operationssäle, aber "die Auslastung war grenzwertig", so Bitter. Allein 2015 fanden hier etwa 4.000 Eingriffe statt. Von den alten OP-Sälen wird einer erhalten bleiben; in die übrigen drei wird künftig die Zentrale Notaufnahme einziehen.
Zudem sei das Krankenhausgebäude Mitte der 1970er in Betrieb gegangen und daher "nicht mehr auf der Höhe der Zeit", begründete Bitter die Investitionen in den OP-Bereich, mit denen man zugleich die Zukunft des EvK sichern möchte.

125-jähriges Jubiläum

Grundsätzlich kann das Krankenhaus im kommenden Jahr auf eine 125-jährige Geschichte in Castrop-Rauxel zurückblicken. Vor diesem Hintergrund wird zurzeit auch die Kapelle umgestaltet. "Sie wird sich ganz neu präsentieren", kündigte Bitter an. Dazu gehören unter anderem der Einbau von bodentiefen farbigen Fenstern sowie ein neu gestalteter Altarbereich, die unter der Regie des Künstlers Oswald Krause-Rischard entstehen sollen. Die Eröffnung der Kapelle ist für diesen Advent geplant.
Ebenfalls bis Dezember soll der Eingangsbereich des EvK optisch umgestaltet werden. "Dazu haben wir heute die Pläne genehmigt", erläuterte Bitter beim Pressegespräch am Dienstag (26. Juli). Verbunden damit ist eine modernere Präsentation des Entrées und der Galerie.

Blockheizkraftwerk und WLAN

Damit sind die Bauprojekte im Evangelischen Krankenhaus noch nicht beendet. Gerade realisiert wird der Umzug der Multimodalen Schmerztherapie, einem Zentrum für Menschen mit chronischen Schmerzen, in die Räume des früheren Kreißsaals. "Die Nachfrage ist enorm groß", freute sich Bitter, dass hier bald eine noch bessere Behandlung geboten werden kann.
Insgesamt werden mehr als 14 Millionen in die baulichen Veränderungen des EvK, das 700 Beschäftigte hat, investiert. Weitere Projekte betreffen unter anderem die Errichtung eines Blockheizkraftwerks, womit eigener Strom erzeugt und der Fernwärmeverbrauch um 40 Prozent reduziert werden kann. "Vorsichtig geschätzt sparen wir damit 50.000 Euro im Jahr", erklärte Verwaltungsdirektor Wilfried Diekmann.
Daneben soll innerhalb der kommenden fünf Jahre sowohl der Brandschutz im EvK verbessert als auch eine kontinuierliche Versorgung des Gebäudes mit WLAN geschaffen werden, um die elektronische Patientenakte einführen zu können.
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