Motorrad Emelie und Max werden Freunde

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Carsten Jankowski (r.) las der Klasse 1a der Wilhelmschule aus seinem Buch „Das kleine Motorrad Emelie“ vor, für das Berthold B. Knopp (l.) die Illustrationen gemacht hat. Foto: Vera Demuth

„Ich habe hier selbst schreiben gelernt“, erzählt Carsten Jankowski den Schülern der Klasse 1a der Wilhelmschule. „Aber wenn ihr das nicht lernt, könnt ihr immer noch malen wie der Berthold.“ Das wäre nicht das Schlechteste, denn zusammen mit Illustrator Berthold B. Knopp hat Jankowski das Kinderbuch „Das kleine Motorrad Emelie“ geschaffen. Dies präsentierte er nun in seiner ehemaligen Grundschule.

Angefangen hat alles mit einer Gute-Nacht-Geschichte, die sich Jankowski vor einigen Jahren für seine sechsjährige Tochter Mara Lea ausdachte. Da er selbst leidenschaftlicher Motorradfahrer ist und seine Tochter mitnimmt, seit sie drei Jahre alt ist, erzählte er ihr die Geschichte von Emelie, dem Motorrad. „Sie wollte die Geschichte immer wieder hören, und als sie sie schon mitsprechen konnte, habe ich mir eine zweite Geschichte überlegt“, sagt der 39-Jährige.
Und mittlerweile begeisterte sich nicht nur Mara Lea für die Geschichten ihres Vaters, sondern auch die Kinder seiner Motorradfreunde. Darunter war Berthold B. Knopp aus Wanne-Eickel. „Mein Sohn wollte wissen, wie Emelie aussieht“, erzählt der Illustrator. Also zeichnete er das Motorrad und dessen neuen Freund Max. Schließlich überzeugten Freunde Jankowski und Knopp, ein eigenes Kinderbuch zu schaffen.
Die beiden bezeichnen ihr Werk als Vorlese-Mitlese-Selbstlesebuch und hatten auch bei dessen Gestaltung ganz klare Vorstellungen. „Es ist ein Buch, das man auf dem Motorrad mitnehmen kann. Ein Gebrauchsbuch, das leicht, knitterfest und schokoladensicher ist“, erklärt der 53-jährige Knopp.
Mit ihrem Werk veranstalten sie nun Lesungen mit Bilderbuchkino. Dabei machten sie auch an der Wilhelmschule Station, die Carsten Jankowski, der mittlerweile in Dortmund wohnt und als Bankkaufmann arbeitet, selbst besuchte. Jetzt stellte er seiner früheren Lehrerin, Ulrike Bredendiek, und ihrer Klasse 1a das Buch vor.
Bei den Kindern kommen die Geschichten von Emelie und Max gut an. Gespannt hören sie zu. Begeistert klettern sie auf die Bühne der Aula, um auf der Leinwand die einzelnen Bestandteile des Motorrads zu benennen, die Max geputzt hat.
Man müsse aber kein Motorradfan sein, um das Buch zu lesen, betont Jankowski. „Es geht auch um Abenteuer und Freundschaft“, erklärt er. Denn Emelie steht lange vergessen und unbenutzt im Schuppen herum, bis der kleine Max sie findet und die beiden Freunde werden.

Erhältlich ist das Buch „Das kleine Motorrad Emelie“ bei:
- Castroper Leselust, Münsterstraße 14
- MKM Bikes – Martin Knasiak Motorräder, Industriestraße 8a.
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