Neuer St. Rochus-Kindergarten soll zum August fertig werden

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Die Erdarbeiten für den neuen Kindergarten an der Widumer Straße sind abgeschlossen. Noch in dieser Woche sollen die Arbeiten am Rohbau beginnen.
 
Diese Skizze gibt die künftige Eingangssituation des neuen St. Rochus-Kindergartens wieder. (Foto: Architekturbüro Leder)

Die Bauarbeiten für den neuen St. Rochus-Kindergarten an der Widumer Straße 19 haben begonnen. Das Projekt Widumer Tor der Altstadtkirchengemeinde St. Lambertus, zu dem der Kindergarten gehört, befindet sich aber weiterhin noch in der Planungsphase.

Mitte November erfolgte der Spatenstich für den Kindergarten, der die bisherige Einrichtung ersetzen soll. „Die Erdarbeiten sind bereits abgeschlossen“, erklärt Heinrich Unger vom Kirchenvorstand. Noch diese Woche sollen die Rohbauarbeiten beginnen, zunächst die Arbeiten für die Bodenplatte.
Ziel ist es nach wie vor, den Kindergarten bis zum Beginn des Kindergartenjahres am 1. August fertigzustellen. „Das ist ehrgeizig“, weiß Unger, hat aber die Hoffnung, dass der Zeitplan gehalten werden kann.
Etwa 1,6 Millionen Euro investiert die St. Lambertus-Gemeinde – „mit untergeordneter Unterstützung des Erzbistums Paderborn“ – in die neue zweigeschossige Einrichtung. Drei Gruppen inklusive einer erstmalig angebotenen U3-Gruppe sollen hier Platz finden. Insgesamt sollen circa 60 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren betreut werden können.
Mit dem Neubau des St. Rochus-Kindergartens soll außerdem eine Außenanlage mit diversen neuen Spielgeräten angelegt werden.

Ehemaliges Dräger-Gebäude

Zu Jahresbeginn wurden das ehemalige Dräger-Gebäude und die Überreste einer Tankstelle an der Ecke Widumer Straße/Schillerstraße abgerissen. „Das ist entkoppelt und hat nichts mit dem Kindergarten zu tun“, erklärt Heinrich Unger. Man habe sich zu dem Abriss entschlossen, da das Haus baufälliger geworden sei und immer mehr vermüllte. „Es war ein Schandfleck.“ Daher habe man es nun im Vorfeld rückgebaut.

Projekt Widumer Tor

„Das Projekt Widumer Tor wird aber noch einige Jahre dauern“, macht Unger deutlich, dass der Abriss nicht den Startschuss für das Projekt an der Widumer Straße 19-21 bedeutet. „Es wird vorangetrieben, und wir gehen es konzeptionell an. Wir sind aber noch nicht bei den Bauanträgen.“
Nichtsdestotrotz sei die Gemeinde wegen des Projekts im Gespräch mit der Stadt und dem Jugendamt. Die St. Lambertus-Gemeinde betrachtet das Projekt als Teil der Innenstadt. „Es ist nicht nur für die Gemeinde, sondern es soll Angebote geben, die von der ganzen Stadt genutzt werden können“, so Unger.
„Wir gucken, was wir bieten wollen.“ Dies würde sich auf die endgültige Gestaltung des Projekts auswirken.
Als Teil des zukünftigen Gebäudeensembles ist beispielsweise ein Mehrgenerationenhaus geplant, um auch älteren Menschen Angebote machen zu können.

Gemeindezentrum und Pastorat

Vorgesehen sind auf dem Gelände im Bereich Widumer Straße/Schillerstraße auf jeden Fall das Gemeindezentrum und das Pastorat, die von der St. Lambertuskirche dorthin ziehen sollen.
Auch das Marcel-Callo-Haus soll in das Projekt Widumer Tor integriert werden und hier einen neuen Platz finden. Während der Bauphase für den Kindergarten ist das hinter dem Baugelände liegende Kinder- und Jugendzentrum weiterhin zu erreichen. Später soll es abgerissen werden.
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