Schwerer Unfall auf A 2: Zwei Tote

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In Folge des schweren Unfalls auf der A 2 staute sich auch auf der B 235 stundenlang der Verkehr. Foto: Thiele
 

Ein schwerer Unfall ereignete sich heute (18. Mai) gegen 7.20 Uhr in Höhe des Autobahnkreuzes Dortmund-Nordwest. Die
A 2 Richtung Dortmund ist zwischen Henrichenburg und dem Kreuz Dortmund-Nordwest gesperrt.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein Lkw aus noch ungeklärter Ursache auf ein Stauende auf. Dabei hat er offenbar ein Auto auf einen weiteren Lkw aufgeschoben. Mindestens drei Personen seien schwer verletzt worden, hieß es.
Wie die Polizei dann um 13.50 Uhr bestätigte, gab es bei dem Unfall zwei Tote. Es handele sich dabei um eine Fahrerin eines Pkw und um einen Lkw-Fahrer. Eine Fahrerin eines weiteren Pkw sei schwer verletzt worden.

Update:
Nach Angaben der Polizei haben sich im genannten Bereich offenbar zwei Verkehrsunfälle nacheinander ereignet.
In einer Mitteilung der Dortmunder Polizei heißt es: "Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr zunächst ein Lkw aus bislang ungeklärter Ursache auf das Stauende auf. Dadurch schob er einen Pkw auf einen weiteren Sattelzug auf. Der Fahrer oder die Fahrerin eines weiteren Autos bemerkte den Unfall offenbar rechtzeitig und bremste. Ein wiederum darauf folgender Lkw konnte den ersten Ermittlungen zufolge nicht mehr rechtzeitig bremsen, wich jedoch nach rechts aus. Dabei prallte er auf das Heck des Pkw, der dadurch nach links geschleudert wurde. Im weiteren Verlauf stieß das Führerhaus des Lkw gegen die Ladefläche des ersten Sattelzugs. Das Gespann kam rechts von der Fahrbahn ab und zwischen Lärmschutzwand und Lkw schließlich zum Stehen."

An der Unfallstelle seien Sichtschutzzäune aufgebaut worden, "um eine störungsfreie Unfallaufnahme und Bergung zu gewährleisten und Behinderungen im Gegenverkehr durch Gaffer zu vermeiden."

Die A 2 ist derzeit in Fahrtrichtung Dortmund noch immer voll gesperrt. Ein Ende der Sperrung sei noch nicht absehbar, teilt die Polizei mit. Der aufgestaute Verkehr zwischen der Anschlussstelle Henrichenburg und der Unfallstelle konnte mittlerweile an der Unfallstelle vorbei geführt werden.

Autofahrer werden weiterhin gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.

Update:
Bis ca. 13.15 Uhr war die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Anschlussstelle Henrichenburg und Kreuz Dortmund-Nordwest voll gesperrt. Seitdem ist ein Fahrstreifen wieder befahrbar.

Update, 21.10 Uhr / Mitteilung der Polizei:
Nach derzeitigem Erkenntnisstand war ein 27-jähriger Ukrainer mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Weil plötzlich kurz vor ihm ein Pkw einscherte, habe er stark abbremsen müssen. Dann habe es einen heftigen Stoß von hinten gegeben. Durch die Wucht des Aufpralls sei der Sattelzug auf den Opel Corsa einer 35-jährigen Gladbeckerin und dieser wiederum unter einen davor stehenden Sattelzug eines 54-Jährigen aus den Niederlanden gedrückt worden. "Dieser prallte dabei seitlich gegen einen Peugeot Boxer.
Die Fahrerin eines weiteren Opel Corsa, eine 20-Jährige aus Marl, bemerkte den Unfall offenbar rechtzeitig und bremste. Der Fahrer eines nachfolgenden Sattelzuges, ein 57-Jähriger aus Bochum, konnte den ersten Ermittlungen zufolge nicht mehr rechtzeitig bremsen, wich jedoch nach rechts aus. Dabei prallte er auf das Heck des Corsas, der dadurch nach links geschleudert wurde. Im weiteren Verlauf stieß das Führerhaus des Sattelzuges gegen die Ladefläche des Sattelzuges des Ukrainers. Das Gespann kam rechts von der Fahrbahn ab und kam schließlich zwischen Lärmschutzwand und Lkw zum Stehen."

Die 35-jährige Gladbeckerin und der 57-jährige Bochumer erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Die 20-Jährige aus Marl wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer aus den Niederlanden und der 27-jährige Ukrainer kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.
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