Stadthalle unter Wasser: WLT-Studio vorerst nicht bespielbar

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Eine defekte Rohrleitung hat am Wochenende das Untergeschoss der Stadthalle und die Studiobühne des Westfälischen Landestheaters unter Wasser gesetzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist nach Angaben von Edmund Uebelacker, Technischer Leiter der Forum GmbH, noch nicht bezifferbar.
Mit Wasserschäden kennt sich Edmund Uebelacker inzwischen bestens aus. „Nach dem Starkregenereignis am 20. Juni hatten wir im WLT-Studio die gleiche Situation“, erzählt er.
Damals habe es etwa vier Wochen gedauert, bis der Schaden behoben gewesen sei. „Nun haben wir Erfahrungswerte“ schmunzelt er. Deshalb rechne er mit drei bis vier Wochen, bis das Studio wieder bespielbar sei.

Techniker entdeckte die Überschwemmung


Aufgefallen war der Rohrbruch dem Techniker Fritz Gollenbeck, der am Samstag (24. August) gegen 17 Uhr einen Kontrollgang durch die Stadthalle machte.
Circa 300 Kubikmeter Wasser hatten zu diesem Zeitpunkt bereits das Unterschoss überschwemmt.

Dankbar ist Uebelacker, dass die Freiwillige Feuerwehr sofort zur Stelle war. „Sie waren von Samstagabend bis kurz vor Mitternacht hier und haben mit ihrem Einsatz das Schlimmste verhindert“, so der Technische Leiter. Auch seine Mitarbeiter hätten einen sehr großen Einsatz gezeigt.
„Bis auf das Studio ist deshalb schon fast alles wieder in Ordnung“, erklärt er. Eine Gefahr, dass das WLT nicht wie geplant in die Saison starten könne, sieht er nicht. Man stehe mit der Theaterleitung in Kontakt und werde, bis das Studio wieder nutzbar sei, Alternativen finden und die Spielstätte notfalls verlagern.
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