Stolperfalle: Defekte Bodenleuchten

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Mit Bodenleuchten wurde der Fußweg entlang des Deininghauser Bachs an der Schulstraße auf Wunsch der Stadt ausgestattet. Als gefährliche Stolperfallen bezeichnet dagegen ein 75-jähriger Anwohner die Leuchten – vor allem, da zurzeit einige nicht funktionierten.

Als gefährliche Stolperfallen betrachtet ein Rauxeler Bürger die in den Fußweg eingelassenen Bodenleuchten an der Schulstraße entlang des Deininghauser Bachs. Einige Zentimeter ragen sie aus dem Weg heraus. Er selbst sei schon zweimal darüber gestolpert, seine Enkelin einmal, so der 75-Jährige. Besonders kritisch sieht er die aktuelle Situation, da einige der Leuchten kaputt seien.

20 Lampen befinden sich entlang des nördlichen Fußweges an der Schulstraße, der zwischen den Häusern und umzäunten Vorgärten beziehungsweise dem Geländer des Deininghauser Bachs entlangführt. In den vergangenen Jahren wurde hier der Bach renaturiert, und dabei wurden Ende 2012/Anfang 2013 auch die Bodenleuchten installiert.
„Wenn sie brennen, geht es ja noch. Aber wenn sie aus sind, sieht man sie nicht“, beklagt der Rauxeler Anwohner.
Aber auch grundsätzlich kann er nicht nachvollziehen, warum man sich bei der Gestaltung des Weges überhaupt für diese Art Lampen entschieden hat. „Der Weg ist schmal“, weist der 75-Jährige darauf hin, dass von zwei Menschen, die nebeneinander her gehen möchten oder die sich begegnen, stets einer über die Bodenleuchten steigen muss.

Vereinzelte Hinweise

Gehäufte Mitteilungen, dass die Lampen Probleme bereiteten, lägen nicht vor, teilt EUV-Chef Michael Werner auf Stadtanzeiger-Nachfrage mit. „Vereinzelt kamen Hinweise, auch dass man beim Winterdienst nicht ordentlich schieben kann.“
Er habe den aktuellen Hinweis, dass einige Leuchten nicht brennen würden, aber weitergegeben, so dass ihre Funktion nun überprüft würde, so Werner.
Drei der ursprünglich 23 Bodenleuchten, deren Installation mit etwa 32.000 Euro zu Buche schlug, sind bereits wieder entfernt worden. „Weil sie unglücklich angeordnet waren.“ Stattdessen habe man in diesem Bereich zwei Mastlampen aufgestellt.

Mastleuchten nicht gewünscht

Grundsätzlich seien Mastlampen entlang des Fußweges, die man in das Bauwerk des Baches mit hätte einbauen können, von der Stadt aber nicht gewünscht gewesen, weiß der EUV-Chef. Deswegen sei die Entscheidung für die Bodenleuchten gefallen.„Man wollte eine Leitführung entlang des Weges.“ Die Lampen hätten einen Schlitz und leuchteten so auf den Fußweg.
Im Gegensatz zu der Situation entlang des Deininghauser Bachs gibt es Mastleuchten entlang des Gehweges auf der gegenüberliegenden Seite der Schul­straße. Sie seien aber nur für die Straße ausreichend. Ihre Leuchtkraft zu erhöhen, um so auch den nördlichen Fußweg auszuleuchten, sei jedoch nicht in Frage gekommen, weil man dann den Bach mitbeleuchten würde, erläutert Werner.
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1 Kommentar
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Roland Nelke aus Castrop-Rauxel | 17.01.2016 | 23:23  
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