Warten auf die neue Heizungsanlage: Errichtung des Biomasseheizwerks in Deininghausen verzögert sich

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Der Bau des Biomasseheizwerks für die Vonovia-Mietshäuser in Deininghausen verzögert sich erneut. Eigentlich sollte es Anfang Dezember in Betrieb gehen. Aber wie Philipp Röhnert, Leiter des Bereichs Stadtplanung und Bauordnung, während der vorigen Bauausschusssitzung erläuterte, hat Vonovia einen Änderungsantrag für den Bau gestellt.

Nachdem das zunächst beantragte oberirdische Gebäude mit 24 Meter Länge und neun Meter Höhe nicht genehmigt worden sei, gebe es seit einigen Tagen einen neuen Antrag. Demnach solle das Gebäude nun etwa 7,50 Meter und der davor gesetzte Brennstoffbunker rund 3,50 Meter hoch sein, so Röhnert. „Das wird in absehbarer Zeit genehmigt.“
Bei Vonovia rechne man damit, zügig weiter machen zu können, sagte Pressesprecher Max Niklas Gille auf Stadtanzeiger-Anfrage. Nach der ersten Verzögerung aufgrund eines Bodengutachtens für ein ursprünglich unterirdisch geplantes Gebäude (Stadtanzeiger vom 7. Oktober) gebe es nun weiteren Klärungsbedarf. „Wir sind mit der Stadt und der Fernwärme Niederrhein im Austausch“, so Gille.

Fertigstellung 2018

Wann das Heizwerk fertiggestellt werden könne, sei wegen des beginnenden Winters und der damit verbundenen Witterungsverhältnisse schwer abzuschätzen. Gille nannte „die ersten Monate 2018“ als neuen Zeitrahmen. „Die Bewohner haben durch die Verzögerung keine großen Nachteile. Das Heizwasser ist gewährleistet.“
Hans-Jürgen Noll (SPD) hatte während der Ausschusssitzung zudem gefragt, ob die Höhe des Schornsteins nicht zu niedrig sei, so dass Anwohner durch Abgase belastet werden könnten. Dies verneinte Philipp Röhnert. Der Schornstein sei 15 Meter hoch und von der Wohnbebauung abgewandt. „Da gibt es keine Beeinträchtigung.“
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