Zensus sorgt für Erstaunen: Wo kommen 2.348 Wohnungen her?

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Eine große Zahl an Gebäuden und Wohnungen taucht in der Statistik der Stadt nicht auf. Foto: Rainer Sturm/pixelio

Eine möglichst genaue Momentaufnahme von Basisdaten zur Bevölkerung, Wohnsituation und Erwerbstätigkeit zu liefern, war das Ziel des Zensus 2011. Erste Ergebnisse stellte Katrin Funke vom Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung jetzt im Haupt- und Finanzausschuss vor. Und sie löste Erstaunen aus.

In unserer Stadt gibt es 38.824 Wohnungen in 17.554 Wohngebäuden: Das jedenfalls ergab die Gebäude- und Wohnungszählung. Dies sind allerdings 2.348 Wohnungen (6 Prozent) und 1.284 Gebäude (8 Prozent) mehr, als in der Statistik der Stadt ausgewiesen sind.

Kopfschütteln bei Ulrich Werkle (Grüne): „Wir müssen doch wissen, wie viele Gebäude wir haben. Wir erheben doch Grundsteuer. Oder erheben wir sie für über 1.000 Gebäude nicht?“ In dieser Größenordnung gehe es um Riesenbeträge, merkte Manfred Postel (FWI) an.

Der Datensatz sei „sehr problematisch“, meinte Katrin Funke. Man werde dem nachgehen, kündigte Bürgermeister Johannes Beisenherz an.
„Wir werden den Stadtbetrieb EUV bitten, die absoluten Zahlen zu kontrollieren, ohne dass personenbezogene Daten deutlich werden“, sagte Martin Oldengott, Bereichsleiter Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.
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