Zu wenig Zuschauer: Kein Rudelgucken in der Agora

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Aufgrund fehlender Resonanz wird bei dieser EM im Agora Kulturzentrum wohl kein Public Viewing mehr angeboten. Foto: Archiv

Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag (26. Juni) um den Einzug ins Viertelfinale kämpft, bleiben im Agora Kulturzentrum die Leinwände dunkel.

Aufgrund fehlender Resonanz findet bei dieser EM an der Zechenstraße 2a kein Public Viewing mehr statt. "Das ist schade, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag", erklärt Agora-Chef Thorsten Schnelle. 96 Zuschauer seien beim ersten Deutschland-Spiel zum Rudelgucken in die Agora gekommen. "Beim zweiten Spiel waren es 42, beim dritten 72 Besucher", zählt Schnelle auf. Mit der Anstoßzeit scheint dies allerdings wenig zu tun zu haben. "Trotz des 18-Uhr-Termins hat es sich nicht großartig gelohnt", blickt der Agora-Chef auf die Resonanz beim Spiel gegen Nordirland zurück.

Warum die Zuschauerzahlen im Vergleich zu zurückliegenden Fußballturnieren bei dieser Europameisterschaft so erheblich zurückgegangen sind, vermag er nicht zu erklären. Es sei jedoch nicht nur ein "Agora-Problem", sondern ein allgemeines.

Ob in der Agora endgültig das letzte Wort in Sachen Rudelgucken bei dieser EM gesprochen ist, wird die nahe Zukunft zeigen. "Sollten ganz, ganz viele Leute auf uns zukommen, würden wir noch einmal darüber nachdenken", so Schnelle.
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