Bäume vom Eichenprozessionsspinner befallen

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Ein befallener Baum Am Rapensweg. (Foto: Stadt)

Nachdem Anfang der Woche an der Straße Am Rapensweg in Ickern Bäume aufgefallen waren, die vom Eichenprozessionsspinner befallen sind, wurde Mitte der Woche ein weiterer Befall in Castrop-Rauxel entdeckt. Im nördlichen Teil des Ickerner Friedhofs waren die Raupen des Eichenprozessionsspinners mit den giftigen Nesselhaaren an mehreren Bäumen zum Teil in sehr großen Nestern zu finden.

Eine Fachfirma kümmerte sich um die Entfernung dieser Raupen und Nester. Es waren 36 Bäume befallen. Abgesaugt wurden insgesamt 190 Nester von der Größe eines Tennisballs bis hin zur Fußballgröße. Abgesaugte Nester wurden abschließend mit einem Sprühkleber behandelt. Die Bekämpfung gelte als offizielle Maßnahme des Gesundheitsschutzes, teilt die Stadtverwaltung mit.

Schmetterlingslarven schlüpfen

Seit einigen Wochen schlüpfen in Nordrhein-Westfalen wieder die Larven der Schmetterlingsart Eichenprozessionsspinner. Im dritten Stadium sind diese Tierchen Larven beziehungsweise Raupen mit feinen Nesselhaaren, die sie bei Stress oder Beunruhigung abwerfen. Diese Gifthaare verursachen beim Menschen starke Reizungen der Atemwege und der Haut. Insbesondere Allergiker und Menschen mit Asthma sind gefährdet.

Neben der für Menschen schädlichen Wirkung durch die Nesselhaare sei der Eichenprozessionsspinner jedoch ein wertvoller Bestandteil der Natur. Befallene und kahlgefressene Bäume erholten sich in der Regel. Eine Bekämpfung außerhalb des Lebensumfeldes von Menschen sei normalerweise nicht notwendig.

Bürger können sich melden

Bürger werden gebeten, im Zweifelsfall das Umfeld befallener Eichen zu meiden und den Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen im Rathaus zu informieren, Tel. 02305 / 106-2790, E-Mail stadtgruen-und-friedhofswesen@castrop-rauxel.de.
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