Pflanze des Monats Mai: das Ruprechtskraut

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Castrop-Rauxel: Naturheilpraxis Rosalie Surmann | Meine Pflanze des Monats Mai ist das Ruprechtskraut. (Geranium robertianum) mit seinen wunderhübschen lila, gestreiften Blüten und dem haarigen weichen Blättern. Er erscheint irgendwie immer plötzlich. Noch vor einer Woche war nichts zu sehen und jetzt sind ganze Büschel vorhanden. Essbar sind Blätter und Blüten doch sie haben einen kräftigen aromatischen Geruch, der nicht Jedermannssache ist.

Das Ruprechtskraut wächst überall. Auch gerne an Stellen an denen es sonst nicht so schön ist: Im Rinnstein, zwischen Müll und Dreck. Seine Bodenhaftung ist gering und jeder, der es auszieht wird es zu schätzen wissen, dass man es ganz leicht entfernen kann. Tatsächlich sind die Wurzeln kaum mit der Erde verbunden. Seine Bodenhaftung erhält es durch umgearbeitet Blattspreiten der unteren Blätter: Das Blatt verschwindet und übrig bleibt die Spreite, die sich nach unten senkt und sich in die Erde bohrt.

Die Heilwirkung beruht zum einen auf dem Gehalt an Gerbstoffen: als Tee getrunken wirkt er zusammenziehend auf die Speiseröhren-, und Magenschleimhaut.

In der Volksheilkunde wird ist auch als Kindermacher-Kraut bekannt wegen seiner Phytohormone mir östrogenartiger Wirkung. Deswegen kann er auch gut in Teemischungen gegen die allgemeinen Beschwerden des Klimakteriums eingesetzt werden.

Nähern wir uns der Pflanze aus Sicht der Signaturlehre, so erkennen wir dass die Frucht einen langen Stachel besitzt, der am Ende sogar rot überlaufen ist und erinnert so an eine Stichwaffe an welcher noch Blut klebt. Als Urtinktur wird der Storchschnabel deswegen auch gegen akute Verletzungen körperlicher als auch psychischer Art eingesetzt.
Mit seinem leichten Blatt, der Luftigkeit seines Wuchses und seiner eigenartig leichten Bodenhaftung wird er auch mit einer gewissen Therapiestarre in Verbindung gebracht, wenn die Behandlung nicht anschlägt weil zu viel Schwere da ist. Der Storchschnabel bringt wieder Leichtigkeit in die Seele.

Es ist ein wundersames. leichtes feines Kraut mit einem extrem würzigen Duft und einer wunderschön gezeichneten kleinen Blüte. Diese Gegensätze an der Pflanze mag ich besonders und deswegen es ist für mich die Pflanze des Monats Mai. 
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