Bebauungspläne sind Thema im Bauausschuss

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Auf dem Gelände der ehemaligen Barbara-Turnhalle an der Waldenburger Straße soll ein Angebot für suchtkranke Menschen entstehen. (Foto: Thiele)

Eine Wohnbebauung am Europaplatz und ein stationäres Angebot für Suchtkranke an der Waldenburger Straße: Um diese Bauvorhaben realisieren zu können, stehen am Dienstag (27. Januar), 17 Uhr, während der Sitzung des Bauausschusses die entsprechenden Bebauungspläne auf der Tagesordnung.

Wie berichtet, plant die Stiftung Bethel auf dem Gelände der ehemaligen Barbara-Turnhalle an der Waldenburger Straße eine Einrichtung für chronisch Suchtkranke. „Zurzeit ist das Gelände noch als Gemeinbedarfsfläche festgesetzt“, erklärte der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt während eines Pressegesprächs im Vorfeld der Sitzung. Daher ist nun eine erneute Auslegung des Plans erforderlich, über die im Bauausschuss entschieden werden soll.
Der geänderte Bebauungsplan sehe einen Baukörper entlang der Straße vor, der bis zu drei Geschosse umfassen dürfe. „Das Ziel der Stiftung Bethel ist eine zweigeschossige Struktur“, so Dobrindt, aber mit dem Bebauungsplan könnte sich die Stiftung die Möglichkeit offenhalten, auch ein drittes Stockwerk zu nutzen.
Für ein städtisches Grundstück nordwestlich des Wohn- und Gesundheitsparks am Europaplatz soll der bestehende Bebauungsplan teilaufgehoben werden. Ursprünglich war das Areal ebenfalls für den Park vorgesehen, „aber wir sehen die Situation im Moment so, dass die Fläche nicht mehr nötig ist“, erklärte Dobrindt. Mit dem geänderten Plan soll daher auf dem Grundstück eine Wohnbebauung ermöglicht werden. „Es könnte wie im Umfeld mit einem dreigeschossigen Gebäude bebaut werden.“
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