Bennertor: Kommt die Brücke im Herbst?

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Die bisherigen Planungen zum Neubau der Brücke am Bennertor stellte EUV-Chef Michael Werner im Bauausschuss (19. März) vor.

Der Entwurf sieht eine Betonbrücke vor. Von der Thomasstraße und vom Brückenweg soll sie barrierefrei über eine jeweils 22 Meter lange, U-förmige Rampe, die parallel zur Straße verläuft, oder über eine Treppenanlage betreten werden können.
Die Steigung der eigentlichen Brücke werde zwei Prozent betragen, so Werner. Bei der abgerissenen Brücke betrug das Gefälle mehr als zehn bzw. 15 Prozent. Laut Werners Ausführungen soll die neue Brücke etwas verschwenkt werden, so dass sie im Gegensatz zur vorherigen Konstruktion nicht mehr in einer Flucht mit der Kolpingstraße sein wird.
Für den Bau wurden 910.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Bahn beteiligt sich mit 56 Prozent.
Wann mit dem Bau begonnen wird, konnte Werner auf Nachfrage von Josef Berkel (CDU) nach wie vor nicht sagen. „Wünschenswert wäre es, wenn wir zum Herbst hin beide Rampen bauen könnten.“ Noch sei man in der technischen Abstimmung. Danach müsse der Eisenbahnkreuzungsvertrag mit der Bahn abgeschlossen werden, bevor die Ausschreibungen erfolgen könnten.
„Wir machen unsere Hausaufgaben“, betonte Werner, allerdings seien bei der Bahn viele Abteilungen involviert. Ein in der kommenden Woche vereinbarter Abstimmungstermin sei von der Bahn just am Donnerstag um vier Wochen verschoben worden, so der EUV-Chef.
Einen „Riesenbetonklotz“ befürchtet Ingo Boxhammer (Die Linke) angesichts der Erläuterungen und regte einen Wettbewerb an. Wie der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt erklärte, habe man mit dem Kunst- und Gestaltungsbeirat diskutiert. „Er empfahl, auf den umliegenden Raum einzugehen, aber dies ist bei den Rahmenbedingungen schwierig umzusetzen.“
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