Brennnesseln und Halteverbot: CDU zeigte bei Rundgang Probleme in Becklem auf

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Michael Graff (l.) von der CDU Henrichenburg will zusammen mit einigen Nachbarn den Grünstreifen pflegen.

Unebene Bürgersteige, ein zugewucherter Entwässerungsgraben und ein unverhofftes Halteverbot gehören zu den aktuellen Problemen in Becklem, auf die der CDU-Ortsverband Henrichenburg am Freitag (23. Juni) bei einem Rundgang aufmerksam machte.

Von den Wurzeln der Straßenbäume werde der Gehweg entlang der Becklemer Straße an verschiedenen Stellen hoch gedrückt, bemängelte der Ortsverbandsvorsitzende Josef Berkel. Klaus Breuer, Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen, erläuterte, dass die hier gepflanzte Eschenallee wegen des Eschentriebsterbens „innerhalb der nächsten fünf Jahre Geschichte ist“. Stattdessen wolle man dann Bäume pflanzen, die keine so starken flachen Wurzeln hätten. Dazu solle es eine Bürgerversammlung geben.
Zahlreiche Brennnesseln überwuchern zurzeit zwischen dem Tunnel unterhalb der A2 und der Straße Auf der Flur den Bürgersteig an der Lambertstraße, der kürzesten fußläufigen Verbindung zwischen Henrichenburg und Becklem. „Es ist jedes Jahr dasselbe. Jedes Jahr müssen wir darauf aufmerksam machen, obwohl das der Stadt doch bekannt sein müsste“, kritisierte Berkel.

Gärten laufen voll Regenwasser

Auch den zugewucherten Entwässerungsgraben entlang der Lambertstraße nördlich der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal griff er auf. „Das wird hier nicht frei gemacht“, nahm er den EUV in die Pflicht. Die Folge sei, dass die angrenzenden Gärten und Keller bei starkem Regen vollliefen.
Um einen ungepflegten Grünstreifen in ihrer Nachbarschaft wollen sich Michael Graff von der CDU Henrichenburg und einige Anwohner kümmern. Breuer bat sie, sich an Grünflächenmanager Christoph Hörsting zu wenden, der sich mit ihnen treffen werde, um gemeinsam geeignete Pflanzen auszusuchen. „Wir werden die Erstbepflanzung stellen“, begrüßte Breuer das Engagement. „Wir sind für jeden dankbar.“
Mit Unmut betrachtete Berkel das Halteverbot, das „über Nacht“ an der Suderwicher Straße gegenüber dem Restaurant „Haus Hölter“ eingerichtet worden sei. Er habe die Auskunft bekommen, dass es auf Wunsch des Ordnungsamts vom Land eingerichtet worden sei. „Kein Mensch weiß warum“, ärgerte sich Berkel, dass niemand über die Pläne informiert worden sei.

Asphaltierter Weg

Für einen neuen Fußweg zum Platz des TuS Henrichenburg machten sich Berkel und TuS-Beiratsmitglied Günter Beckmann stark. Auf dem Rasenplatz würden regelmäßig Bundesligavereine trainieren, „aber sobald es regnet, gibt es hier eine Pfütze nach der anderen“, hoffte Beckmann auf eine Asphaltierung des Wegs. Das Thema sei schon in der Verwaltung angekommen und werde besprochen, erklärte Breuer, betonte aber auch, dass dies ergebnisoffen geschehe.
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