CasCard Nr. 5.000 ist die letzte ihrer Art

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Bürgermeister Johannes Beisenherz (4. v. r.) sowie Gabriele Kirstein (2. v. r.) und Thomas Ratte (r.) vom Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung beglückwünschten Unternehmerinnen und Unternehmer, die ein neues Gewerbe in Castrop-Rauxel angemeldet haben. Foto: Vera Demuth

Die Bäckerei Holterdorf an der Lange Straße war im Frühjahr 2002 das erste neu gegründete Unternehmen, das die CasCard erhielt. Am Donnerstag (25. April) hat die domoplan Baugesellschaft GmbH die 5.000. und zugleich letzte CasCard bekommen, denn die Wirtschaftsförderung gibt die Servicekarte in Zukunft nicht mehr aus.

„Mit zwei weinenden Augen stellen wir die CasCard ein“, sagt Bürgermeister Johannes Beisenherz und erklärt mit Verweis auf die Sparmaßnahmen der Stadt: „Das ist vom Personal her einfach nicht mehr machbar.“
„Ursprünglich war die CasCard ein vom Land gefördertes Projekt“, ergänzt Thomas Ratte vom Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. „Nun sind die Karte und das dazugehörige Serviceheftchen zu kosten- und zeitintensiv.“ Stattdessen werden Geschäftsgründer zukünftig mit einem einfachen Begrüßungsschreiben auf den Service der Wirtschaftsförderung hingewiesen.
In den letzten zehn Jahren sind durchschnittlich 600 bis 700 Gewerbe pro Jahr in Castrop-Rauxel angemeldet worden. Abgemeldet wurden etwa 550 bis 600, sodass sich im Allgemeinen ein Plus von 50 Betrieben ergab. „Mit dieser Bilanz sind wir sehr zufrieden“, so Johannes Beisenherz.
Die 5.000. CasCard erhielt das Unternehmen domoplan. Die Baugesellschaft hat ihren Sitz von Herne nach Castrop-Rauxel verlegt und seit Jahresbeginn eine Etage des Hauses der Wirtschaft angemietet. Zugleich wurden die Karten Nr. 4.999 an das Geschäft Tausend Schönes (Second Hand und Neues für Kind, Mutter und Oma), Nr. 4.998 an das Eiscafé Claudio sowie Nr. 4.997 an das Uhren- und Juwelierfachgeschäft Stern vergeben.
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