Castroper Markt: Das Adventszelt ist gesichert

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Auf speziellen Kunststoffschienen werden die Pflastersteine verlegt, um der Fläche Stabilität zu geben.
Rauxel: Altstadtmarkt Castrop |

Die Bauarbeiten auf dem Altstadtmarkt hinken derzeit dreieinhalb Wochen hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Und es könnten sogar sechs Wochen werden. Doch der Aufbau des Adventszeltes ist gesichert

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Das sind die Kernaussagen, zu denen Vertreter von Stadtverwaltung, Stadtbetrieb EUV und Baufirma am Dienstag (30. August) bei einem Ortstermin an der Baustelle kamen.

Große Teile der Fläche, auf dem das Adventszelt traditionell steht, sind bereits mit dem neuen Granitpflaster belegt. Ob der Reiterbrunnen wieder ins Zelt integriert werden könne, sei allerdings noch offen. Möglicherweise werde es um 90 Grad versetzt aufgebaut.

Archäologen vor Ort


Nordwestlich des Reiterbrunnens gehen die Archäologen weiter ihren Ausgrabungs- und Dokumentationsaufgaben nach. Erst wenn sie ihre Arbeit erledigt haben, kann die Baufirma auch dort loslegen.

80 Quadratmeter Granitpflaster soll die Tagesleistung werden. Anfangs, so die Bauexperten, war das nicht zu schaffen. Denn zum ersten Mal überhaupt in Deutschland wird ein neues Verlegeverfahren angewandt, das in den Niederlanden schon gang und gäbe ist. Und so mussten sich auch die Pflasterer erst einmal an das neue System gewöhnen.

Damit sich die 20 mal 30 Zentimeter großen Steine bei Belastung nicht wieder lockern oder kippen können, werden sie auf spezielle Schienen aus Kunststoff gelegt. "Große Lasten wirken so nicht auf einen einzelnen Punkt, sondern auch auf die umgebende Fläche", erläutert Thorsten Wert-von Kampen vom EUV. "So können wir mit acht statt mit zwölf Zentimeter dicken Steinen auskommen." Bei Wochenmarkt und Kirmes dürfen somit - mit Ausnahme einiger Teilflächen - 40 Tonnen schwere Fahrzeuge aufs Pflaster.

Bis Ende nächster Woche sollen auch die Flächen bis zu den Geschäften gegenüber des Brunnens gepflastert werden.
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