Doppelhäuser statt Grabeland: Bauvorhaben an der Franzstraße

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Wo lange Grabeland war, das die Anwohner nutzten, ist bald der Bau von acht Doppelhaushälften geplant. Dieses Bauvorhaben an der Ecke Franz-/Marienstraße kündigte Philipp Röhnert, Leiter des Bereichs Stadtplanung und Bauordnung, am Donnerstag (15. Dezember) während der Sitzung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Stadtteilentwicklung an.

Der Vorbesitzer Vonovia habe das Gelände an einen Investor verkauft, der bereits mit der Stadt gesprochen habe. "Es gibt einen positiven Bauvorentscheid, und der Investor weiß, dass sein Vorhaben grundsätzlich möglich ist." Einen Bauantrag gebe es zwar noch nicht, so Röhnert, aber er gehe davon aus, dass 2017 Baubeginn sein werde.
Bei dem Bauvorhaben handele es sich um eine Reihe von Doppelhäusern, die sich von der Größe in die Umgebungsbebauung einfügen würden. Neben der Franzstraße sei ein Erschließungsweg geplant, um von der Kreuzung Marienstraße zu den Häusern zu gelangen. "Die Planung kann sich im Detail aber noch verändern", sagte Röhnert.

Bauzaun sorgt für Unmut

Ausschussmitglied Udo Behrenspöhler (SPD) merkte an, dass das Gelände schon seit einem Jahr mit einem Bauzaun versehen sei, der den umliegenden Anwohnern keinen schönen Anblick biete. Er bat die Stadt darum, den Investor anzusprechen, den Zaun bis zum Baubeginn zu entfernen.
"Der Zaun wurde noch von Vonovia aufgestellt. Er ist höchstens hässlich, aber nicht verboten", erläuterte Röhnert. Man werde den Investor aber ansprechen, sagte er zu.
Ein Bürger erkundigte sich, ob die Franzstraße nach dem Abschluss des Häuserbaus hergerichtet würde. "Der Zustand ist furchtbar und wird durch die aktuelle Umleitung des Busses 353 bestimmt noch schlimmer."
Wie EUV-Chef Michael Werner bestätigte, gebe es an der Franzstraße von der Marien- in Richtung Katharinenstraße eine Absenkung, seitdem dort ein Versorgungsunternehmen tätig gewesen sei. "Da müssen wir dran." Geplant sei eine neue Fahrbahndecke.
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