Drei SPD-Kandidaten für den Landtag

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Sie möchten im kommenden Mai für die SPD für den Landtag kandidieren (v.l.): Sabine Seibel, Daniel Molloisch und Lisa Kapteinat.

Nachdem Eva Steininger-Bludau bekannt gegeben hat, im Mai 2017 nicht mehr für den Landtag kandidieren zu wollen, möchte die SPD nun einen neuen Kandidaten für den Wahlkreis Castrop-Rauxel, Waltrop und Teile Dattelns ins Rennen schicken. Gleich drei stellen sich dafür zur Wahl: Daniel Molloisch, Sabine Seibel und Lisa Kapteinat.

Wie der Parteivorstand der SPD Castrop-Rauxel unter Anwesenheit der Waltroper SPD – und in Absprache mit den Dattelner Sozialdemokraten – am Mittwoch (11. Mai) festlegte, wird es am 3. Juli in Castrop-Rauxel eine Wahlkreiskonferenz geben, während der die drei Städte entscheiden, welcher Kandidat endgültig bei der Landtagswahl antreten soll.
„Rein formal kann sich bis zum 3. Juli noch jeder Interessierte melden“, erläuterte Rajko Kravanja, ehemaliger SPD-Stadtverbandsvorsitzender, das Verfahren, mit dessen Durchführung er bis zum Tag der Konferenz beauftragt ist. Dabei hält er es jedoch für eher unwahrscheinlich, dass sich über die bisherigen Kandidaten hinaus noch weitere melden werden. Kravanja bezeichnete die drei als „potente Kandidaten“, an deren breitem Spektrum an Erwerbsbiografien und unterschiedlichem Alter sich zeige, dass die SPD in der Gesellschaft breit aufgestellt sei.

Molloisch, Seibel, Kapteinat

Der 41-jährige Daniel Molloisch, der als Lehrer arbeitet und seit 17 Jahren dem Fraktionsvorstand angehört, sieht sich in einer Lebensphase, in der er entschieden habe, einen Schnitt und damit die Politik vom Nebenjob zum Beruf zu machen. „Aufgrund meiner langjährigen lokalpolitischen Arbeit glaube ich, dass ich in Düsseldorf viel erreichen kann.“
Über ebenfalls langjährige politische Erfahrung verfügt Sabine Seibel (50), die seit vier Jahren im Landesvorstand der SPD ist. Die politische Referentin betrachtet sich als „relativ gut vernetzt vom Mitarbeiter bis zum Minister“ und möchte für eine völlig andere Form der Politik stehen und wieder zu den alten Werten der SPD zurückkehren.
Die 27-jährige Juristin Lisa Kapteinat, die erst im April zur SPD-Stadtverbandsvorsitzenden gewählt wurde, ist in der zweiten Legislaturperiode Kreistagsmitglied und seit vielen Jahren auf Stadtverbandsebene, angefangen bei den Jusos, aktiv. Sie habe die berufliche Qualifikation, „und ich kann mich mit Leuten auseinandersetzen“.
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