"Grüne-Achse Habinghorst" Kampstraße

Noch eine "never ending story" ?

Nach mehr als einem Jahr ab Baubeginn und guten vier Monaten nach der offiziellen Übergabe ist dieses (von den "Offiziellen") so hochgelobte "Sahnestück" und "high-light" der Castrop-Rauxeler Städte-"Planung" immer noch eine Baustelle.

Wie man anhand des Fotos erkennt, sind Bereiche der Kampstraße immer noch im "Buddelbetrieb", der hintere Teil zwischen Lange Straße und Oskarstraße liegt schon seit annähernd drei Wochen so, wie auf dem Bild zu sehen.

Die eigentlichen Installationen sind schon lange fertig, die Gräben sind auch schon bis zu einer gewissen Höhe verfüllt, nur der Abschluß läßt eben seit drei Wochen auf sich warten.

Dementsprechend ist dieses Stück auch gesperrt.

Es tut sich nichts, wie auch schon in der Vergangenheit immer wieder mal die Firma wochenweise an der Baustelle durch Abwesenheit glänzte.
Kommt hier zum Tragen, dass man immer die "Billigsten" beauftragt ???

Daher mal wieder meine Frage, ob es in Castrop-Rauxel überhaupt so etwas wie eine Bauaufsicht gibt, die in verantwortungsvoller Weise solche Vorhaben beaufsichtigt und auch bei Bedarf mal "auf die Tube" drückt.
Oder "musselt" dort jede Abteilung und jeder "Zuständige" wirklich nur so vor sich hin ???
Dieses Eindruckes kann ich mich nun kaum noch erwehren.

Es kann ja kaum sein, dass jeder Unternehmer seine eigene Zeiteinteilung an öffentlichen Unternehmungen austoben darf !

Im Übrigen erschließt sich mir bei dieser Maßnahme nun so überhaupt nicht,
was es dort an Verbesserungen gegeben haben soll.
Die Straßendecke ist nach wie vor Flickwerk, die Gehwege sind teilweise genauso besch ... eiden wie vorher, Stolperkanten allenthalben.

Erkennbar wurden ca. die Hälfte der Parkplätze durch Grünstreifen ersetzt, die ja nun wiederum einer Pflege durch das "Stadtgrün" bedürfen.
Diese haben aber auch schon vor längerer Zeit erklärt, dass sie nicht mehr in der Lage wären, alle Objekte zu bearbeiten.
Demzufolge werden nun also nur noch "repräsentative" Bereiche gepflegt, der Rest wird sich selber überlassen (hört man). Grundlage soll hier eine Studie sein, die dann wohl auch wieder Geld gekostet hat.

Dafür gibt es dann als Ausgleich nur noch die Hälfte an Parkplätzen.
Glauben die Verantwortlichen selber nicht, dass ihre "Umbaumaßnahmen" zur Verbesserung des Stadtteils beiträgt ?
Wenn dem so wäre, würde man doch sicherlich davon ausgehen, dass bei dem dann zu erwartenden Kundenaufkommen die Parkplätze auch benötigt würden ?!!

Wo also war hier im Vorfeld die Planung ? Gab es überhaupt eine oder wurde einfach nur willkürlich etwas auf eine Liste gesetzt ?

Auch der Bereich der Kampstraße, der nun zur Einbahnstraße "deklariert" wurde, wurde schmaler gebaut als vorher.
Wahrscheinlich als Grundlage zur Einbahngestaltung, da ja nun die Straße an der Stelle nach "irgendwelchen" Bestimmungen zu schmal ist, um LKW-Gegenverkehr zu gestatten.
Merkwürdig das alles, war sie doch vorher breit genug.

Überhaupt ist alles merkwürdig in der Planung der Stadt Castrop-Rauxel, erkennbar auch durchaus an anderer Stelle und anderen Objekten.

Nachtrag vom 07.05.2014, ca. 8:00 Uhr :

Heute morgen haben "sie" es dann doch geschafft gehabt. Der Graben in dem beschriebenen Teilstück ist "zugebuddelt" und mit Asphalt abgedeckt, wie gesagt, nur der Streifen.
Es wird doch wohl niemand an "verantwortlicher" Stelle diesen Beitrag gelesen und entsprechend gehandelt haben ?

Aber wer daran glaubt, der glaubt auch an den Ostermann und den Weihnachtshasen, der glaubt auch, dass das food bei MC's gesund ist !

Die Gräben an anderer Stelle sind immer noch auf.
Das Ganze ist von vorne bis hinten Flickwerk, mit Sicherheit einer der teuerste "Flickenteppich" der Republick (angeblich 270 000 € !).

Meiner Meinung nach gehören Menschen, die Steuergelder verbrennen, genauso zur Verantwortung gezogen wie diejenigen, die Steuern hinterziehen !

Autor:

Wolfgang Höffchen aus Castrop-Rauxel

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