Kein neuer Eingang am Ickerner Friedhof

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Etwa auf dieser Höhe der Waldenburger Straße in unmittelbarerer Nähe der Emscher wollte die FWI einen weiteren Zugang zum Ickerner Friedhof einrichten. (Foto: Thiele)

Es wird keinen zusätzlichen Eingang zum Ickerner Friedhof an der Waldenburger Straße im Bereich der provisorischen Stellplätze geben. Dies entschieden die Mitglieder des Bauausschusses während der Sitzung am Donnerstag (10. März).

Schon im Februar war darüber diskutiert worden, doch nun wurde der Antrag der FWI, dem sich die CDU-Mitglieder anschlossen, mehrheitlich abgelehnt. Die FWI hatte sich für den Zugang eingesetzt, um vor allem gehbehinderten Menschen den etwa 150 weiteren Weg zum Eingang „In der Wanne“ zu ersparen.
Während der Ausschussvorsitzende Oliver Lind (CDU) vorschlug, den neuen Eingang ein Jahr lang zu testen, plädierten sowohl Sabine Seibel (SPD) als auch Heinrich Strauß (SPD) gegen die Einrichtung des Zugangs. Weil der Bereich sehr matschig sei und man daher einen neuen Weg anlegen müsse, sei der Eingang sehr kostenaufwändig, argumentierte Strauß.

Mängel an Schulen

Die bauliche Situation der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) bemängelte Elternvertreter Jan Jans während der Einwohnerfragestunde. Zwar würden nun die Fenster erneuert, aber der Zustand des Gebäudes lasse sehr zu wünschen übrig. „Die Mensa ist nicht einsatzbereit, was bei einer Ganztagsschule ein Unding ist“, so Jans. Er kritisierte, dass sich eine Stadt, die sage, dass sie kein Geld habe, aus der Verantwortung stehle. Bei den Bürger entstehe der Eindruck, dass der politische Wille fehle, sich um Schulen zu kümmern, erläuterte er und fragte, wen man ansprechen müsse, damit etwas unternommen würde.
„Sie sprechen die strukturelle Unterfinanzierung der Gemeinden an“, nahm der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt den Ball auf. „Jedes Jahr gucken wir im Rat, wo man das wenige Geld einsetzt.“ Deshalb sei man froh über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz, auf dessen Basis auch die Erneuerung der Fenster der WBG erfolge.

Langwierige Baustellen

Auf das Thema lang anhaltende Baustellen von Versorgern kam Achim Gaertner (CDU) zu sprechen und nannte als Beispiel die Wartburgstraße im Einmündungsbereich der Lange Straße. Drei Monate sei hier eine Baustelle eingerichtet gewesen und habe zu Rückstaus der Autos geführt, obwohl wochenlang keine Arbeiten erledigt worden seien. „Welche Möglichkeiten haben wir als Stadt, darauf einzuwirken, dass Baustellen zügig abgewickelt werden?“, wollte Gaertner daher wissen.
EUV-Chef Michael Werner räumte ein, dass die häufige Vergabe der Arbeiten von den Versorgungsträgern an Subunternehmer ein Problem sei, das der EUV nur mit viel Aufwand kontrollieren könne. Man sei aber dabei, die Situation zusammen mit den Bereichen Rechts- und Ratsangelegenheiten sowie Ordnungswesen zu verbessern.
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2 Kommentare
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Roland Nelke aus Castrop-Rauxel | 14.03.2016 | 00:32  
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Roland Nelke aus Castrop-Rauxel | 14.03.2016 | 01:13  
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