"Keine Reaktion": An der Bladenhorster Straße hat sich wenig getan

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Über Verkehrsprobleme an der Bladenhorster Straße hatte Anwohner Norbert Keymer am 15. Dezember 2016 während der Sitzung des Ausschusses für Bürgerbeteiligung berichtet. Passiert ist seitdem aber wenig.

"Es gab überhaupt keine Reaktion. Nur eine einzelne 30 ist auf der Fahrbahn markiert worden", erzählt Keymer. Sie hatte er angeregt, um die Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu erinnern. Keymer hatte aber auf mehr als eine Markierung gehofft.
Zudem hatte er vorgeschlagen, die seitlich versetzt angeordneten Parkplätze mit Leitbaken zu versehen, um die Autofahrer zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit zu bewegen. "Ich hätte gern den Grund für die Ablehnung der Baken gewusst, wenn es denn einen gibt", sagt Keymer.
Den gibt es, allerdings hat es die Stadtverwaltung versäumt, Keymer zu benachrichtigen. Im Internet ist die Antwort des Bereichs Ordnungswesen, die für die Sitzung des Bürgerausschusses am 16. Februar erwartet worden war, nachzulesen. Trotzdem "ist eine persönliche Nachricht an den fragenden Bürger ansonsten natürlich üblich", teilt Stadtsprecherin Nicole Fulgenzi mit. "Die Stadtverwaltung hat dies jedoch nun schleunigst nachgeholt."
Während der Sitzung im Februar kam die Anfrage Keymers allerdings nicht zur Sprache, obwohl Ausschussvorsitzende, so Fulgenzi, ein Anschreiben erhielten, wenn es eine Antwort aus der Verwaltung gebe.

Antwort der Verwaltung

In dieser Antwort steht, dass Wiederholungen der 30er-Markierungen auf der Fahrbahn nur in größeren 30er-Zonen vorgesehen seien. Die Ablehnung der Leitbaken begründet der Bereich Ordnungswesen unter anderem damit, dass Parkflächenmarkierungen und versetztes Parken positive Auswirkungen auf die Geschwindigkeit hätten.
EUV-Chef Michael Werner hatte allerdings im Dezember bestätigt, dass es zu Geschwindigkeitsübertretungen an der Bladenhorster Straße käme, und hatte einen Ortstermin ins Spiel gebracht. Zu dem ist es aber wohl nie gekommen. "Mich hat deswegen niemand angesprochen", bedauert Keymer.
Wann genau die Nachpflanzung der durch den Pfingststurm "Ela" beschädigten Bäume, nach denen sich Keymer auch erkundigte hatte, erfolgt, war bei der Verwaltung kurzfristig nicht zu erfahren.
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