Kita Dingen bleibt bis Mitte 2017

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Die AWO-Kindertagesstätte an der Westheide in Dingen bleibt bis Mitte 2017 erhalten. Das ist ein Ergebnis eines erneuten Gespräches der Elterninitiative mit Vertretern der Stadt sowie der AWO.

„Den Erhalt der Kita auch im Kindergartenjahr 2016/2017 haben uns Stadt und AWO definitiv zugesichert“, teilte Anna-Christin Wegener vom Elternbeirat am Donnerstag (22. Oktober) im Gespräch mit dem Stadtanzeiger mit.

Am Mittwochabend hatten Eltern, Stadt und AWO als Träger der Einrichtung im Berufsbildungszentrum in Dingen zusammengesessen, um noch einmal über die Zukunft der Kita in Dingen zu sprechen. „Es war ein sehr sachliches und auch positives Gespräch“, bilanzierte Wegener.

Wenn zum Ende des Betriebes der AWO-Kita an der Westheide noch fünf Kinder übrig bleiben, die weiter einen Kindergarten besuchen, dann können sie laut Wegener in einer anderen AWO-Kita in der Stadt untergebracht werden.

Zugesichert worden sei auch die Möglichkeit, diesen fünf Kindern vorrangig einen Platz in einer anderen Kita im Stadtgebiet anzubieten. „Wir Eltern bevorzugen aber, alle fünf Kinder in die so genannte Maxi-Gruppe in der AWO-Kita Deininghausen zu geben, damit sie zusammen bleiben können“, beschreibt Wegener den Stand der Dinge. „Zumal Kinder und Eltern die Leiterin dieser Maxi-Gruppe bereits kennen. Denn Susanne Sengpiel hat in Dingen schon einige Wochen Vertretung gemacht.“

Bei dem Gespräch sei auch deutlich geworden, dass Stadt und AWO sich um eine Anschlussregelung für die Kita in Dingen bemühen. Die Elterninitiative, die eng mit der Siedlergemeinschaft Dingen zusammenarbeitet, hat nach Aussagen von Anna-Christin Wegener erfahren, dass für einen Kindergarten-Neubau ein Grundstück an der Straße An der Fuckmühle in Frage kommen könnte. „Da sollte früher mal ein Bolzplatz entstehen. Das Grundstück gehört der evangelischen Kirchengemeinde Mengede-Bodelschwingh-Dingen. Und die Gemeinde ist bereit, zu verkaufen.
Stadt und AWO bewegen sich jetzt, offensichtlich auch wegen des öffentlichen Drucks“, ist sich die Kindergartenmutter sicher.
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