Knapp 8.000 Downloads: CAS-App soll dieses Jahr weiterentwickelt werden

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3.909 Downloads auf Android-Geräte, 4.017 Downloads auf Smartphones mit iOS – so lautet die Bilanz der CAS-App mit Stand Ende 2017. „Wir sind ganz zufrieden“, sagt Sven Dusza, Leiter des Bürgermeisterbüros, über die Nachfrage bei den Castrop-Rauxelern. „Woche für Woche kommen mehr User hinzu.“

Im Februar 2017 wurde die CAS-App für Android eingeführt; im Juli kam die Version für Apple hinzu. Über den Ideen- und Mängelmelder, dem Kernstück der App, wurden der Stadtverwaltung seit der Inbetriebnahme bis zum 23. Januar insgesamt 853 Mängel gemeldet. „Davon sind 767 erledigt“, so Dusza.
Spitzenmonat sei der August mit 177 Meldungen gewesen. „Das wechselt mit der Jahreszeit“, erklärt Dusza. „Im Sommer war der Grünschnitt ein Thema. Jetzt hatten wir noch keinen Frost, da gibt es noch keine Frostschäden“, rechnet er mit einem Anstieg. Bislang wurden im Januar 71 Mängel gemeldet.
Spitzenreiter der gemeldeten Mängel seit Februar 2017 sind Straßen- und Gehwegschäden mit 175 sowie wilde Müllkippen mit 164 Hinweisen. Die Bearbeitungszeit der einzelnen Mängel sei sehr variabel. Bei den wilden Müllkippen komme es vor, dass Bürger nachfragten, warum scheinbar nichts passiere. „Eine wilde Müllkippe ist sehr aufwändig, da jede eine Ordnungswidrigkeit ist. Da muss erst das Ordnungsamt tätig werden, bevor der EUV den Abfall abholt“, erläutert Dusza die Vorgehensweise.

Weiterentwicklung geplant

Im Laufe dieses Jahres ist eine Weiterentwicklung der CAS-App geplant. „Wir haben viele spannenden Ideen für die nächsten Jahre“, verrät Dusza. Noch müssen sich die Nutzer jedoch gedulden, denn zunächst muss der Kreis den städtischen Haushalt genehmigen. „Erst dann können wir den Auftrag für die Weiterentwicklung vergeben, die dann noch hausintern getestet wird.“
Finanziert wird die Überarbeitung der App durch die Lizenzgebühr, die die Stadt beim Verkauf des Quellcodes an andere Städte einnimmt. „Gladbeck hat den Vertrag unterschrieben“, so Sven Dusza. „Damit sind die Entwicklungen, wie wir planen, weitestgehend abgedeckt.“ In der Stadtverwaltung geht man davon aus, dass auch Waltrop und Haltern den Code kaufen werden. „Waltrop hat die Kosten in seinen Haushalt für 2018 eingestellt“, weiß Dusza, der die App dort im Fachausschuss vorstellte.
Und auch andere Städte interessieren sich für die App. „Wir bekommen Anrufe aus ganz Deutschland.“
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