Lisa Kapteinat (SPD) im Landtag

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Landtagswahl in NRW: In Castrop-Rauxel lag die Wahlbeteiligung am Sonntag bei 60,16 Prozent. (Foto: Stadt)

Nordrhein-Westfalen hat gewählt. Das Wahlergebnis der Stadt Castrop-Rauxel fiel, was die Stimmen für SPD und CDU betrifft, am Sonntagabend (14. Mai) anders aus als auf Landesebene.

Die Castrop-Rauxeler Wahlbeteiligung blieb nach Angaben der Stadtverwaltung nur leicht unter der Wahlbeteiligung in ganz NRW. 57.511 Castrop-Rauxeler waren wahlberechtigt. 60,16 Prozent von ihnen machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch (ganz NRW: 65,5 Prozent). Bei der Landtagswahl 2012 lag die Wahlbeteiligung in Castrop-Rauxel noch bei 57,22 Prozent.

Erststimmen

Lisa Kapteinat (SPD), einzige Direktkandidatin aus Castrop-Rauxel, zieht mit 45,45 Prozent in den Landtag ein (2012: 51,83 Prozent für Eva Steininger-Bludau). 31,8 Prozent gaben ihre Erststimme Ulrich Meick (CDU) (2012: 22,44 Prozent für Lothar Hegemann). Dr. Heinrich Josef Mußhoff (FDP) erhielt 8,37 Prozent der Stimmen (2012: 5,78 Prozent für Christoph Grabowski). Dirk Knüvener (Linke) kam auf 6,44 Prozent (2012: 3,18 Prozent für Wolfgang Porrmann), Mario Krüger (Grüne) auf 4,29 Prozent (2012: 7,13 Prozent für Andreas Kemna) und Uwe Fischer (Piraten) auf 3,65 Prozent (2012: 9,65 Prozent für Ronald Kaufmann).

Die Stadt Castrop-Rauxel gehört zum Wahlkreis 73 Recklinghausen V, gemeinsam mit Waltrop und dem südlichen Teil von Datteln. Neben den sechs Einzelkandidaten, die mit der Erststimme gewählt wurden, standen für die Zweitstimme landesweit insgesamt 31 Parteien zur Wahl, bei der Landtagswahl 2012 waren es 17.

Zweitstimmen

39,33 Prozent der abgegebenen Zweitstimmen in Castrop-Rauxel entfielen auf die SPD (2012: 49,46 Prozent). Zweitstärkste Partei wurde die CDU mit 27,90 Prozent (2012: 19,83 Prozent). Die AfD erreichte 9,67 Prozent. Auf 9,08 Prozent kommt die FDP (2012: 5,56 Prozent). Die Linke erhält 4,68 Prozent der Stimmen (2012: 2,88 Prozent), die Grünen 4,14 Prozent (2012: 8,19 Prozent), und die Piraten 1,01 Prozent (2012: 9,03 Prozent). 8,8 Prozent der Zweitstimmen fielen auf die sonstigen Parteien.

Insgesamt waren am Wahlsonntag 525 Wahlhelfer in 64 Wahllokalen und elf Briefwahlbezirken sowie 40 städtische Mitarbeiter im Rathaus im Einsatz.
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