Michael Breilmann als CDU-Vorsitzender wiedergewählt

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Der neu gewählte Vorstand des CDU-Stadtverbands mit dem Vorsitzenden Michael Breilmann (8.v.r.).

„Die CDU wird gebraucht“, sagte Michael Breilmann während des Stadtparteitags der CDU am Samstag (23. April), als er nicht nur auf die Kommunal- und Bürgermeisterwahl zurückblickte, sondern auch einen Blick nach vorn auf die Landtags- und Bundestagswahl im kommenden Jahr warf. Mit 57 von 62 Stimmen wurde Breilmann von den anwesenden Parteimitgliedern als CDU-Chef bestätigt.

Als stellvertretende Parteivorsitzende wurden Helge Benda (57 Stimmen), Josef Berkel (55) sowie Marlies Graeber (57) gewählt. Gemeinsam wolle man die erfolgreiche Teamarbeit fortsetzen, erklärte Breilmann in seiner Rede. Er erinnerte daran, dass die CDU bei der Kommunalwahl 2014 die rot-grüne Mehrheit gebrochen habe und dass die Bürgermeisterwahl im Jahr darauf „verdammt knapp“ ausgegangen sei. „Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, dass die SPD den Bürgermeister stellt. Das sollte ein Ansporn für die Zukunft sein“, so Breilmann.

Öffnung der Lange Straße

Thematisch ging der Parteichef unter anderem auf die Umgestaltung des Altstadtmarktes ein, bei der die CDU mit dazu beigetragen habe, den Strukturasphalt zu verhindern. Beim Thema „Öffnung der Lange Straße“, die CDU und FWI bekanntlich beantragt haben, warf er der Ampel-Koalition vor, dass sich die drei Parteien gegenseitig behinderten. „Es sind alle Argumente ausgetauscht, doch die Koalition will weiter warten“, erklärte Breilmann und kritisierte Bürgermeister Rajko Kravanja dafür, zu dem Thema zu schweigen.
Was die Zukunft angeht, bezog sich Breilmann nicht nur auf Castrop-Rauxel, sondern mit den Worten „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ auch auf die bevorstehende Landtags- und Bundestagswahl ein. Er sagte zu, den Landtagswahlkampf zu unterstützen, und bezeichnete es als große Ehre, dass er selbst als Bundestagskandidat vorgeschlagen wurde.

Thema Energie

Auf das Thema Energie konzentrierte sich Josef Hovenjürgen, CDU-Kreisvorsitzender, in seiner Rede und postulierte: „Wenn wir eine vernünftige Energiepolitik betreiben, können wir eine vernünftige Industriepolitik betreiben.“ Diese wiederum sei wichtig, um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Hovenjürgen warf der SPD-geführten Landesregierung vor, dass sie keine klare Linie habe, wo die Energiepolitik hingehen solle. „Die Braunkohle kann nicht abgewickelt werden, ohne zu wissen, wie man sonst Energie produzieren will“, nannte er ein Beispiel. Und bei der regenerativen Energie, etwa durch Windkraft, „gibt es keine Investitionssicherheit in NRW, und die Landesregierung sorgt auch nicht dafür“.

Einstimmig beschlossen die Parteimitglieder den Antrag der Jungen Union, das Ehrenamt in Castrop-Rauxel zu stärken. „Wir sollten uns als Lobby des Ehrenamts verstehen“, sagte Robin Mainz, Vorsitzender der JU. Interessenverbände, wie es sie im Sport bereits mit dem Stadtsportverband gebe, seien daher zielführende Maßnahmen.

Weiterer Vorstand:

Schatzmeister: Carsten Papp (61 Stimmen); stellvertretender Schatzmeister: Heinz-Rudolf Berkenkopf (60); Pressesprecher: Jan Cornely (52); stellvertretender Pressesprecher: Robin Mainz (61); Schriftführer: Frank Steinbach (61); stellvertretender Schriftführer: Wolfgang Helsper (45); Internetbeauftragter: Achim Gaertner (50); Mitgliederbetreuer: Karl-Heinz Villis (58); Beisitzer: Matthias Hart (55), Anna Koch (55), Ulrich Mues (44), Hubert Schepokat (60), Michael Schneider (57), Wolfgang Trautmann (57), Wilfried Weber (54) und Peter Will (52).
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