Neuer Asphalt für die Oestricher Straße: Stadt erhält Fördergelder vom Land

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Die Oestricher Straße erhält eine neue Straßendecke.

Das Martyrium, das Autofahrer erleiden, die die marode Oestricher Straße nutzen, wird noch in diesem Jahr ein Ende haben. Die Stadt erhielt jetzt vom NRW-Verkehrsministerium den Bescheid, dass vier Straßenbauprojekte, darunter die Oestricher Straße, gefördert werden.

Die Bagger werden deswegen noch nicht gleich in der kommenden Woche anrollen, „aber der Baubeginn wird vorbereitet, denn die Projekte müssen im Jahr 2017 umgesetzt werden“, betont EUV-Chef Michael Werner. Das sehe das Förderprogramm vor. Insgesamt mit 670.000 Euro aus dem Programm zur Förderung des kommunalen Straßenbaus 2017 unterstützt das Land die vier Bauprojekte.
Zunächst müssten jedoch noch ein Bescheid der Bezirksregierung, die Freigabe der in der städtischen Investitions-Dringlichkeitsliste festgelegten Mittel durch die Kämmerei und die Ausschreibungen für die Bauarbeiten folgen, erklärt Werner.
Ist das erledigt, erhält die Oestricher Straße zwischen Oststraße und Westheide eine neue Straßendecke. Das gleiche gilt für den Westring, dessen Decke zwischen A 42 und Victorstraße erneuert wird. Kosten für die Anwohner fielen dabei nicht an, so Werner. Man werde sie aber vorab über die geplanten Baumaßnahmen und Einschränkungen informieren.
Die Baukosten für die Deckenerneuerungen hat die Stadt mit 370.000 Euro (Oestricher Straße) und 310.000 Euro (Westring) veranschlagt, wobei das Land 240.000 Euro beziehungsweise 200.000 Euro tragen wird.

Bahnübergänge

Weitere 230.000 Euro an Fördergeldern fließen in die Sicherung der beiden Bahnübergänge Deininghauser Weg und Westring. „Die Umsetzung erfolgt durch die Deutsche Bahn, wir sind nur zahlungspflichtiger Partner“, erläutert der EUV-Chef. Insgesamt muss sich die Stadt mit 310.000 Euro an der Modernisierung der technischen Voraussetzungen der Bahnübergänge beteiligen.
Die beiden Maßnahmen würden Umleitungsverkehr bedeuten, weist Werner schon einmal drauf hin. "Aber darum muss sich die DB kümmern."
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