Pflegeheimplätze in der Altstadt geplant

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Als „wichtige Investition mitten in der Stadt“ bezeichnet der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt die geplante Errichtung von Pflege­heimplätzen an der Wittener Straße. „Das wird jetzt sehr konkret“, kün­digt er an.

In der Nähe des St. Rochus-Hospitals soll eine alte Häuserzeile dem Neubau weichen. Die Besonderheit des Projekts sei, dass hier die Pflegeheimnutzung auch für Personen unter 60 Jahren möglich sein solle, so Dobrindt. „Außerdem sollen die Synergien zum St. Rochus-Hospital genutzt werden.“
Dies ist eines von mehreren Bauprojekten, die auf der Tagesordnung der Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag (20. August) stehen.
• Auch die Entwicklung des ehemaligen Kraftwerkgeländes Knepper zu einem interkommunalen Gewerbegebiet wird Thema sein. „Der Vorschlag ist, mit Dortmund eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden“, erklärt Dobrindt. Gemeinsam mit Eon wolle man sich über ein Konzept abstimmen. „Ziel ist es, die gewerbliche Entwicklung voranzutreiben und auf dem Weg die Politik mit einzubeziehen“, so Dobrindt.
• Hausbesitzer der Lange Straße können demnächst Fördergelder für die Sanierung ihrer Häuserfassaden beantragen. Im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt Habinghorst“ soll ein Fassadenprogramm beschlossen werden. „Insgesamt stehen 150.000 Euro, verteilt über 2016 und 2017, zur Verfügung“, erläutert Martin Oldengott, Leiter des Bereichs Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Der Zuschuss zur Sanierung betrage 50 Prozent, „aber maximal 30 Euro pro Quadratmeter“.
• Das finanzielle Ergebnis des Programms „Soziale Stadt Habinghorst“ für den Förderzeitraum Dezember 2010 bis Juni 2015 liegt nun vor. „Wir konnten einige Einsparungen erzielen“, so Dobrindt. „Die Kostensteigerung beim Umbau der Lange Straße war nicht so drastisch.“ Der Nachschlag, den man angefordert habe, sei wieder eingespart worden, ergänzt Oldengott. Die Einsparung beträgt circa 320.000 Euro. „Das macht einen städtischen Eigenanteil von etwa 50.000 Euro.“
• Einen weiteren Eingang zum Ickerner Friedhof von der Waldenburger Straße aus fordert die FWI in einem Antrag. „Das wäre eine Einsparung von maximal 100 Metern“, erklärt Klaus Breuer, Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen. „Wir haben bisher darauf verzichtet, weil dann die Schulkinder hier abkürzen“, befürchtet er „Wohlstandsmüll und Vandalismus“.
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