Ratssitzung: Castrop-Rauxel wird fahrradfreundlicher / CAS-App für iOS soll im Juli kommen

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Die Verwaltung wird beantragen, dass Castrop-Rauxel in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) aufgenommen wird. Dies beschloss der Rat während seiner Sitzung am Donnerstag (6. Juli) einstimmig auf Antrag der Koalition aus SPD, Grünen und FDP. "Wir wollen damit keine Hintertür aufstoßen, um den Autofahrern das Leben schwer zu machen, sondern dafür sorgen, dass Wege mit dem Rad und zu Fuß einfacher zurückgelegt werden können", erklärte Notburga Henke (Grüne). Der Jahresbeitrag von 2.500 Euro für die AGFS soll aus dem Energiefonds bestritten werden.

• Den zweiten Antrag der Ampelkoalition, den Masterplan Energiewende von 2012 fortzuschreiben und die Verwaltung zu beauftragen, eine Klimaagenda 2020 zu erstellen und den Klimaschutz in ihr Leitbild aufzunehmen, lehnten CDU und FWI ab. Zwar waren sie sich mit den übrigen Parteien einig, dass Klimaschutz wichtig sei, übten aber Kritik an verschiedenen Details. Die FWI beantragte daher, den Antrag der Ampelkoalition zu verschieben und zu spezifizieren, so dass er von allen Fraktionen erneut eingereicht werden könnte. "Ein Antrag zum Klimaschutz ist kontraproduktiv, wenn er nicht von allen Parteien getragen wird", so der Fraktionsvorsitzende Manfred Postel, doch nur FWI und CDU stimmten für diesen Vorschlag.

• Die im Februar in Betrieb genommene CAS-App beschäftigte die CDU. Achim Gaertner fragte nach der Version für das Betriebssystem iOS, die ursprünglich für April angekündigt worden war. "Sie ist fast fertig", erklärte Bürgermeister Rajko Kravanja und sagte zu, dass sie im Juli bereitgestellt würde. Matthias Hart und Jan Cornely erkundigten sich zudem nach der Anzahl der bisher abgearbeiteten Anregungen beim Mängelmelder, der Dauer bis zu ihrer Erledigung und auch nach den Kosten, die innerhalb der Verwaltung durch die Bearbeitung anfallen. Hierzu kündigte Kravanja einen Bericht in der kommenden Ratssitzung am 28. September an.

EUV-Chef Michael Werner wird den Stadtbetrieb weitere fünf Jahre lenken. Einstimmig bestellten ihn die Ratsmitglieder für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2022 erneut zum Vorstandsvorsitzenden. Damit bestätigten sie den Beschluss des EUV-Verwaltungsrates vom 21. Juni.
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