Sicherheit durch 28 Sirenen: Beschallungskonzept vorgestellt

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Eine der neuen Sirenen befindet sich auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr an der Dornbachstraße. Foto: Thiele

Bis zum Ende des Jahres 2019 soll Castrop-Rauxel an 28 Standorten im Stadtgebiet mit Sirenen ausgestattet werden. Dies sieht ein von der Feuerwehr in Auftrag gegebener Beschallungsplan vor, den Dirk Hering, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, am Mittwoch (1. März) im Betriebsausschuss 1 vorstellte.

Zwei Standorte, darunter auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr Habinghorst, sind bereits 2016 verwirklicht worden. Im April sollen die Standorte Lessing-, Bahnhof- und Lange Straße folgen. Der Aufbau weiterer Sirenen in diesem Jahr ist unter anderem an der Ahornstraße, am Rathaus, an der Wache Frebergstraße sowie im Innenstadtbereich geplant.
Wie Hering erklärte, unterteilt der Beschallungsplan das Stadtgebiet in drei Prioritäten: 1. Rauxel, Bladenhorst und Habinghorst; 2. Ickern und Innenstadt; 3. die übrigen Stadtteile. Wo überhaupt Sirenen installiert werden sollen, richtet sich nach Kriterien wie Bevölkerungsdichte, Art der Gebäude (zum Beispiel Häuserschluchten), gewerblichen Standorten mit erhöhtem Gefahrenpotential, öffentlichen Gebäuden wie Schulen sowie besonderen Verkehrswegen, etwa Autobahnen.
Die Sirenen verfügen über drei verschiedene Leistungsstufen. "600 Watt wie laute Diskomusik, 1.200 Watt wie eine Kettensäge und 1.800 Watt wie ein Gewitterdonner für Bereiche, wo eine relative Grundlautstärke herrscht", so Hering.

85 bis 90 Prozent der Bevölkerung

Mit den 28 Sirenen hofft die Feuerwehr, 85 bis 90 Prozent der Bevölkerung im Notfall alarmieren zu können. Um auch in den übrigen Bereichen die Menschen zu erreichen, hat sie schon 2016 drei mobile Sirenen angeschafft. "Sie sind auf verschiedene Löschzüge aufgeteilt: Henrichenburg, Merklinde und an der Hauptwache auf den Löschzug Castrop", erläuterte Hering.
Bei dem Gesamt-Investitionsvolumen für die Aufrüstung des Warnsystems geht man bei der Feuerwehr nach wie vor von 330.000 Euro aus. Bekanntlich hatte das Land eine Anschubfinanzierung von 30.000 Euro geleistet
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