STIGMATISIERUNG

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Die Bedeutung der Stigmatisierung

„Unter Stigmatisierung wird in der Soziologie ein Prozess verstanden, durch den Individuen bestimmte andere Individuen in eine bestimmte Kategorie von Positionsinhabern einordnen,

· durch Zuschreibung von Merkmalen und Eigenschaften, die diskreditierbar sind;

· durch Diskreditierung von Merkmalen und Eigenschaften, die diskreditierbar sind;

· durch Diskreditierung bereits vorhandener, sichtbarer Merkmale und Eigenschaften.

Wenn eine Person oder eine Gruppe von Personen von anderen durch gesellschaftlich oder gruppenspezifisch negativ bewertete Merkmale charakterisiert werden, werden sie dadurch in sozialer Hinsicht diskriminiert.

Ein Stigma (griechisch στíγμα für Stich, Wundmal) ist eine unerwünschte Andersheit gegenüber dem, was wir erwartet hätten. Ein Stigma ist eine Verallgemeinerung einer spezifischen Handlung oder Eigenheit einer Person auf deren Gesamtcharakter. Dabei bewirkt das Stigma einen Status der Person, der gegenüber ihren übrigen Eigenschaften hervorsticht.

Erving Goffman betrachtete Stigma als Beispiel für die Kluft zwischen dem, was eine Person sein sollte (ihrer virtuellen sozialen Identität), und ihrer wirklichen sozialen Identität, d. h. was sie wirklich ist.“ Zitat: Wikipedia

Begriffe wie Linker, Rechter, „neurechter Braun-Esoteriker“, Reichsbürger, Zionist, Nazi, Ausländerhasser, Judenhasser, Araberhasser, Antisemit und Querulant sind derartige Stigmatisierungen, denen man sich als „Andersdenkender“ nicht selten aus der breiten Masse heraus auszusetzen hat.

In der sogenannten „Systemaussteiger-Szene“ selbst wird nicht selten von „der arbeitet beim BND“ gesprochen, wenn man einer „gewohnten“ (herrschenden) Meinung nicht entspricht (Mag sich jener auch angesprochen fühlen. Man sieht, wie sehr Konditionierungen die Menschen selbst davon abhalten, einen Schritt weiterzukommen.).

Ein Nationalsozialist wird in der Regel als „Rechter“ klassifiziert, während ein Sozialist für sich immer als Linker steht.

„Staatliche Selbstverwalter sind alles rechte Reichsbürger.“

Nun gilt zu wissen, dass Kommunen mittlerweile nach dem Subsidiaritätsprinzip arbeiten, was nur ein wohlgeformter Begriff für „eigenverantwortliche Verwaltung“ ist.

„Staatliche Selbstverwaltung“ beruht auf Eigenverantwortung des Menschen und steht diametral so zur sogenannten „selbstverantwortlichen Verwaltung“. Denn die Verwaltung verwaltet in der Regel nur Unverantwortliche und Betreuungsbedürftige und damit verbundenen Auswirkungen deren Denkens und Handelns.

„Dort sind die Glatzen und dort die Linksautonomen.“ „Dumm ist, wer sich instrumentalisieren und vorführen lässt.“

„Links und Rechts sind lediglich die Handlanger der Mitte.“ A.Berg, TAZ-Online

Um Stigmatisierungen zu bekräftigen, schafft man sich durch Inszenierungen und mit Hilfe der Medien entsprechende Bilder, Realitäten und Denkstrukturen, auf die man dann einfach verweist, wenn ein „möglicher Abtrünniger“ sich nicht so verhält, wie die Mehrheit dies erwartet.

Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass es sich bei den oben genannten Begriffen lediglich um Worthülsen handelt. Denn durch ihre Inhaltslosigkeit wird die Unsicherheit getriggert und hält die verbliebenen Treuen weiter in einer „artigen“ Selbsthaltung und gegenseitiger Verunsicherung.

Es gilt lediglich den Begriffen eine sinnvolle und keine polarisierende Bedeutungen zuzuordnen.

„Sie sind ein Antisemit!“„Stimmt. Ein Antisemit ist nichts anderes, als ein Mensch, der von links nach rechts schreibt.“

In der Regel handelt es sich bei derartigen, wie auch den anderen Stigmatisierungen um den Versuch auf einen Menschen aufmerksam zu machen, der sich gegen die Jakobinische Ordnung derer stellt, die sie aus Habsucht selbst verkörpern oder sich belohnen lassend dieser unterwerfen – mit nur einer Ursache.

Zur Erklärung: Jakob war jener, der mit Gott stritt und fortan der Gottesstreiter genannt wurde, was im Hebräischen „Israel“ heißt und im Kern die alte Weltordnung aus Kaufleuten und unbewussten Wertschöpfern darstellt (Evas „Apfel“ wäre somit als Belohnung zu deuten.):

Und damit das hübsch weiter funktionieren soll, bedarf es einer Exekutive, die „auf Anordnung“ dienstbeflissen tätig wird. Schnell wird klar, welche Machtstrukturen sich offenbaren und was erkaufte Unbewusstheit für eine Auswirkung hat. Der Zinseszins als Countdown.

„Mutti, was ist ein Reichsbürger?“ „Ein Rechter, mein Schatz.“ „Und was ist ein Rechter?“ „Das ist ein Nazi.“ „Und was ist ein Nazi?“ „Ein böser Reichbürger. Und jetzt frag’ nicht als, mein Schatz!“ „Mutti, was ist böse?“

Denn es steht für alle jene etwas auf dem Spiel: Die Beziehung zwischen Betreuungsaufgabe und jenen, die gerne betreut werden wollen i. V. m. Geld, Besitz, Aufträge, Aufgaben, Beschäftigsein und Pöstchen.
Das ist die eigentliche Situation, in der sich die Gesellschaft seit einigen Jahrtausenden bewegt – also etwas länger, als nur lumpige 70 Jährchen. Und dieses gesamte Szenario (Weltanschauung) geht global zu Ende – überall auf seine eigenwillige Art und Weise.

„Wir wollen, dass Ihr es mal besser habt“, stellt sich somit als Lüge heraus. Denn eigentlich muss es heißen: „Warum sollte es Euch besser gehen, als uns vorhergehenden Generationen.“

„Eines Tages wird das Hamsterrad dir gehören, mein Sohn“ entspricht hier der einen Hälfte gesellschaftlicher Realität.

Wie gut, dass es das Internet gibt, sonst gäbe es des Öfteren Erschießungen, „laute“ Postsendungen, Steinigungen und Scheiterhaufen. In Bamberg wurden z. B. 10% der damaligen Bevölkerung als Hexen stigmatisiert und hingerichtet – so nebenbei.

Heute geht das nicht mehr so einfach, denn Brennholz ist teuer und die Stadt verlangt einfach zuviel für öffentliche Veranstaltungen. So versucht man durch Entziehung der Lebensgrundlagen den „Andersdenken“ irgendwie Herr werden und dabei ein öffentliches Exempel (vieler Einzelschicksale) statuieren zu wollen.

Was nun auch die selbst inszenierten „Terrorveranstaltungen“ durch die Aufgaben gewohnten Betreuer erklärt. Thema durch.

Über den wahren Widerstand
„Das braucht kein Mensch“, sagte mal jemand im ersten Drittel der 80er Jahre zu mir, als ich ihm von 3D-Animation und den damit verbundenen Möglichkeiten erzählte. „Das braucht kein Mensch“, durfte ich bisher des Öfteren hören. Wie sich später herausstellte, hatte es jenen nichts genutzt. Dafür haben sie einen verleugnet. Man sieht, man kann nur an sich selbst glauben und seinen Weg gehen.“

Neurosen und Psychosen sind schon etwas Seltsames.

Erkennbar, warum so manche Akteure darauf erpicht sind, dass alles möglichst beim Alten (Gewohnheiten und Konventionen) bleiben soll, da sie für ihr „Artigsein“ belohnt wurden oder dies sich noch zu erhoffen glauben.

Der Pfad aus der alten Ordnung und ihren Konventionen ist schmal, lang, erfordert Disziplin und Selbstvertrauen. Es gilt alles zu hinterfragen: Vordringlich die eigenen Denk- und Verhaltensmuster.

„Anders“ definiert sich somit als alles, was nicht mit den Konventionen (gesellschaftliche Vereinbarungen und Gewohnheiten) übereinstimmt.

„Um als Schaf anerkannt zu werden, muss man sich auch als Schaf verhalten.“

Das funktioniert solange, wie die Mehrheit sich an diese Vereinbarung hält, dass das äußere Bild (Ansehen) in der Gesellschaft hinein von größerer Bedeutung sei, als das innere, eigentliche Bild. Und diese Konvention löst sich zunehmend auf – freiwillig oder unter Druck.

„Du bist nur dann gut, wenn Du so bist, wie uns das (gerade mal eben) gefällt.“

Man sieht, bereits hier öffnen sich Tür und Tor für Willkür. Denn Willkür hat nicht nur etwas mit „negativ“ empfundenen Erlebnissen oktroyierter Entscheidungen zu tun, sondern beginnt bereits beim „genehm- und angepasst sein“.

Es bedarf also des Mutes sich den gesellschaftlichen Stigmatisierungen auszusetzen. Dies beginnt beim öffentlichen Aussprechen unkonventioneller Realitäten, Wahrheiten und Überwindung der eigentlichen Gleichschaltung der Gesellschaft. Der Grund, warum es auch sehr viele wissende „gesellschaftliche U-Boote“ gibt.

Aus Konditionierungen und Gewohnheiten ersteht jenes System, dem sich die „Systemausteiger“ selbst zu entziehen versuchen, auf der Suche im Außen und „woanders“.
Grüsse von Menschen wie Angelika und Alexander

„Das habe ich schon immer gewusst.“ „Aber zur rechten Zeit nicht laut gesagt.“
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1 Kommentar
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Angelika Bröder aus Castrop-Rauxel | 13.08.2015 | 15:57  
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