Verletzte im Straßenverkehr – Grüne stellen Anfrage

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Eine Anfrage zum Thema „Verkehrsunfälle in Castrop-Rauxel“ hat die Grünen-Fraktion für die Sitzung des Ausschusses für Kultur und Ordnung am Mittwoch (10. Juni) gestellt. Damit möchte die Partei deutlich machen, dass das Verkehrskonzept der Ampel-Koalition mehr Punkte umfasst als die Innenstadt und die Frage nach Radfahren in der Altstadt.

Bereits 2012 habe die rot-grüne Koalition einen Antrag gestellt, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Castrop-Rauxel den Titel „fahrradfreundliche Stadt“ erhalte, erinnerte der Fraktionsvorsitzende Dr. Bert Wagener. Daraus sei jedoch ein Element, nämlich die Innenstadt, herausgenommen worden.
Stattdessen ginge es ihnen darum, alle Verkehrsteilnehmer im gesamten Stadtgebiet zu schützen, machten Wagener und Notburga Henke deutlich. Im Besonderen bezieht sich die Anfrage der Grünen auf die Anzahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen in Castrop-Rauxel. „Die Unfallentwicklung sollte nachdenklich stimmen“, so Henke. Denn während die durchschnittlichen Zahlen im Kreis Recklinghausen in den vergangenen Jahren gesunken seien, habe Castrop-Rauxel einen Anstieg zu verzeichnen.

Wo sind Stellschrauben?

„Wir wollen gucken, wo sich etwas verändert. Ist es ein Trend? Wichtig ist, dass wir uns ansehen, wo Stellschrauben sind, die wir vielleicht verändern können“, erklärt Wagener das Anliegen der Grünen. „Wie bekommen wir es hin, dass man sich im Straßenverkehr wohler fühlt?“ Dazu wolle man sich die Verkehrsströme ansehen.
Nach den großen Ferien und vor der ersten Ratssitzung nach der Sommerpause planen die Grünen eine Veranstaltung zum Thema „Fahrradfreundliche Stadt“. An ihr sollen unter anderem Vertreter aus der hiesigen Verwaltung sowie aus umliegenden fahrradfreundlichen Städten teilnehmen.
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