Wenn der Schuh drückt: Verwaltung und Politik stehen als Ansprechpartner der Bürger bereit

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Stellten die Möglichkeiten, sich an Politik oder Verwaltung zu wenden, vor (v.l.): Uwe Manthey, Marlies Graeber, Rajko Kravanja und Volker Hilgenstock.

„Es gibt fünf Möglichkeiten für Bürger, sich an Politik und Verwaltung zu wenden“, erklärte Bürgermeister Rajko Kravanja. Um sie noch bekannter zu machen, stellte er sie jetzt zusammen mit Uwe Manthey, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Stadtteilentwicklung, der stellvertretenden Vorsitzenden Marlies Graeber sowie dem Bürgerbeauftragten Volker Hilgenstock vor.

Vor allem die niederschwelligen Angebote standen dabei im Vordergrund: der Bürgerausschuss und der Bürgerbeauftragte. Der Ausschuss tagt zum nächsten Mal am Donnerstag (14. April) um 16 Uhr in der kleinen Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums, Leonhardstraße 8. „Der einfache Weg zur Verwaltung ist wichtig“, machte Manthey deutlich. Der Ausschuss sei daher ein „Superinstrument“, um sich aus erster Hand zu informieren und Anregungen zu geben.
Wenn auch bauliche Angelegenheiten häufig dominierten, „ist es ein Ausschuss für alles“, ergänzte Graeber. Zudem beschränke er sich nicht nur auf Themen, die den Stadtteil beträfen, in dem die Sitzung stattfinde. „Wenn es brennt, sind wir flexibel“, verdeutlichte Graeber, dass alle aktuellen Anliegen aufgegriffen würden. Diesmal wird sich die Standortgemeinschaft Casconcept während der Sitzung vorstellen. Weitere Themen werden das Bauprojekt Widumer Tor, die Neugestaltung des Altstadtmarktes sowie die dadurch notwendig gewordene Verlegung des Wochenmarkts sein.

Bürgerbeauftragter für Persönliches

Für persönlichere Anliegen und Vier-Augen-Gespräche sei der Bürgerbeauftragte der richtige Ansprechpartner, erläuterte Kravanja. Bot Volker Hilgenstock, der per E-Mail an buergerbeauftragter@castrop-rauxel.de zu erreichen ist, bisher monatliche Sprechstunden an, plant er nun, „in bestehende Gruppe zu gehen“. Der erste Termin dieser Art wird am 11. Mai ein Frühstück im Jugendzentrum Pöppinghausen sein. Zudem wird er auch beim Bürgerausschuss zugegen sein, um dort über die unerquickliche Parksituation in Ickern, verursacht durch das neue Regenrückhaltebecken, zu sprechen. Dies sei eines der Anliegen, mit dem sich Bürger an ihn gewandt hätten, so Hilgenstock.

App für Smartphones geplant

Als weiteres Kommunikationsmittel ist außerdem eine App für Smartphones geplant, die voraussichtlich nach den Sommerferien zur Verfügung steht. Sie soll ein Kontaktformular enthalten, mit dem Verwaltung, Bürgerausschuss und Bürgerbeauftragter informiert werden können. „Hinzu kommt ein Mängelmelder, um zum Beispiel Müll oder Schlaglöcher zu melden“, so Kravanja. Im Internet kann man dann nicht nur einsehen, welche Meldungen bereits vorliegen, sondern auch, wie der jeweilige Bearbeitungsstand ist. Zusätzlich soll die App die Möglichkeit bieten, sich zum Beispiel über Meldungen des EUV und der Feuerwehr und über Unwetter zu informieren.

Weitere Möglichkeiten, mit Verwaltung und Politik Kontakt aufzunehmen, sind:

- ein Bürgerantrag an die Verwaltung
- jedes Ratsmitglied
- Bürgermeister Rajko Kravanja (Tel. 02305/1062101; buero.buergermeister@castrop-rauxel.de). Den nächsten Infostand bietet Kravanja am Montag (18. April) um 18.30 Uhr in Ickern an; der nächste Live-Chat auf Facebook findet am Montag (25. April) um 18.30 Uhr statt.
- Per Kontaktformular auf www.castrop-rauxel.de oder per E-Mail an stadtverwaltung@castrop-rauxel.de oder an ratsangelegenheiten@castrop-rauxel.de (für Themen, die in einem Fachausschuss behandelt werden sollen).
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