Wie soll die Siedlung in den Aapwiesen aussehen?

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Drei Bebauungspläne gibt es für die ehemalige Zechensiedlung in den Aapwiesen. „Sie weichen aber geringfügig voneinander ab“, so Marc Schulte-Mesum, stellvertretender Planungsamtschef. Daher möchte die Verwaltung einen neuen Bebauungsplan aufstellen, der einheitlich für die gesamte Siedlung gelten soll.

Die zurzeit noch gültigen Pläne wurden von 2006 bis 2010 erarbeitet. Während der eine Bebauungsplan jedoch beispielsweise besagt, dass man in einem Abschnitt der Siedlung nur zweigeschossig anbauen darf, sind laut einem anderen Bebauungsplan an anderer Stelle auch eingeschossige Anbauten gestattet. Solche Unterschiede sollen künftig vermieden werden.
In die Überlegungen der Stadtverwaltung sollen dabei auch die Erfahrungen der vergangenen Jahre mit einfließen. So weiß man beim Planungsamt zum Beispiel aufgrund der eingereichten Anträge, dass sich viele Hausbesitzer eine Erweiterung ihres Hauses nach vorn heraus wünschen. Hier sieht Schulte-Mesum die Chance, dass die Verwaltung sich solchen Ansinnen zukünftig nicht entgegenstellen wird.
Eine Genehmigung, um etwa das Dach anzuheben und so das Haus aufzustocken, wird man wohl auch in Zukunft nicht erhalten, aber möglicherweise wird der Einbau eines Dachflächenfensters zur Straße hin erlaubt, „weil dann die Dachform erhalten bleibt“, so Schulte-Mesum.

Stadtverwaltung will abwägen

Grundsätzlich gehe es bei dem neuen Bebauungsplan darum, abzuwägen, „einerseits die Qualität der Siedlung zu erhalten und andererseits den Gestaltungs- und Erweiterungswünschen der Besitzer entgegenzukommen“.
Ab der nächsten Woche können Anwohner der Aapwiesen Wünsche, die beim Aufstellen des Bebauungsplans berücksichtigt werden sollen, schriftlich einreichen. Danach wird der Entwurf erarbeitet. Dann folgt die Offenlage, bevor der Plan voraussichtlich 2016 endgültig beschlossen wird.
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