Wochenmarkt in der Altstadt: Genug Platz für Rettungsfahrzeuge?

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Hier wird es eng: Die Laternen sollen möglicherweise versetzt werden.

Wochenmarkt dauerhaft in der Fußgängerzone der Altstadt? Mit Blick auf die politische Diskussion hat die Redaktion des Stadtanzeigers Feuerwehr-Dezernent Michael Eckhardt gefragt, ob denn angesichts der Marktstände und Verkaufswagen genug Platz ist für die Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehr.

"Das ist grundsätzlich kein Problem. Das haben wir schon vor der Verlegung bedacht. Bei einem möglichen Einsatz müssen zum Beispiel die Dächer der Verkaufswagen runtergeklappt werden. Sollte der Wochenmarkt dauerhaft in der Fußgängerzone stattfinden, müsste allerdings an der ein oder anderen Stelle nachgebessert werden", betonte Eckhardt. So werde überlegt, im Bereich Juwelier/Bäckerei die Straßenlaternen zu versetzen.
Grundsätzliche sicherheitstechnische Bedenken gebe es nicht, "denn sonst hätte man die Bürger- und Händler-Befragung gar nicht durchführen müssen".
Eckhardt sagt aber auch: "Einfacher wäre es, wenn der Wochenmarkt auf dem Marktplatz stattfinden würde. Aber es geht ja nun um eine politische Entscheidung."
Als optimal bezeichnet der Feuerwehr-Dezernent die Einsatzmöglichkeiten auf dem neu entstandenen "Boulevard" zwischen Kunstgalerie und Bank. Früher sei die Erreichbarkeit der Häuser auf dieser Seite auch wegen der Bäume schwieriger gewesen.
Einschränkungen für den Einsatz von Feuerwehrfahrzeugen auf dem Marktplatz gibt es laut Eckhardt auch nicht im Bereich zwischen Reiterbrunnen und Targobank. Dort ist der Unterbau fürs Pflaster wegen der historischen Funde dünner als ursprünglich vorgesehen. Bei der Kirmes etwa dürfen deshalb dort keine Schwerlast-Fahrgeschäfte aufgestellt werden. "Im Gegensatz zu einer solchen Dauerbelastung mit Erschütterungen und Fliehkräften stellt der vorübergehende Einsatz von Feuerwehrfahrzeugen kein Problem dar. Da könnte man sogar einen 40-Tonner drüberschicken."
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