Die Apokalypse naht: "Wurstküche" feiert den Weltuntergang

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Während sich die Experten seit Jahren darüber streiten, ob der Kalender der Maya nun tatsächlich für kommenden Freitag (21. Dezember) den Weltuntergang vorhersagt oder einfach nur eine neue Zeitrechnung beginnt, nimmt es Franz Niewelt vom Verein „Save the planet“ ganz gelassen. „Wenn der eine Kalender zuende ist, hänge ich halt einen neuen auf“, so sein nüchternes Statement zur angekündigten Apokalypse. Mit einer großen Party unter dem Motto „We shall overcome“ will „Save the planet“ am Freitag ab 20 Uhr in der „Wurstküche“, Hugostraße 19, in den „Weltuntergang“ hineinfeiern.


Nach den Berechnungen der Maya endet am 21. Dezember dieses Jahres ein Zeitalter. Was das nun genau zu bedeuten hat, darüber sind sich die Experten uneins.
„Ich kenne tatsächlich Menschen, die beschäftigen sich seit zehn Jahren mit diesem Thema“, erzählt Niewelt. Und auch wenn Weltuntergangsphantasien nicht sein Ding sind – ernst nehme er solche Sorgen allemal. „Ich will das keineswegs lächerlich machen“, sagt der Mitinhaber der „Wurstküche“.
Die Idee hinter der Party sei allerdings eine andere gewesen. „Dieser ganzen Weltuntergangsstimmung, diesem ganzen Pessimismus muss man etwas Positives entgegen setzen“, habe man sich gedacht. Deshalb der Titel „We shall overcome“ („Wir werden es überwinden“) – angelehnt an den unter anderem von Joan Baez interpretierten Protest-Song.
„Wir werden es nicht nur überwinden, sondern ge-stärkt daraus hervorgehen“, so Franz Niewelt, denn wenn überhaupt biete dieser gefühlte Neuanfang doch zumindest eine Gelegenheit, sich Gedanken darüber zu machen, was in Zukunft besser laufen könne.
Und so wird es wohl ein ziemlich lustiger „Weltuntergang“, den die Besucher der „Wurstküche“ am Freitag erleben dürfen.
Eingeladen sind alle Interessierten.Der Eintritt ist frei. Und es gebe sogar ein ganz spezielles Angebot: „Gäste aus Mexiko und Guatemala erhalten einen Becher Glühwein und einen Lebkuchentaler gratis. Schließlich soll sich die weite Anreise auch lohnen“, lacht Franz Niewelt.
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